Malaysien – Indonesien – Singapur

Wir sind wieder unterwegs! Nach einer monatelangen Durststrecke, ist es endlich wieder soweit und wir haben Urlaub. Nichts kommt dem Gefühl gleich, das sich einstellt, sobald man anfängt seine nächste Reise zu planen. Vorerst gibt es mal einige wesentliche Entscheidungen zu treffen: wann genau, wohin genau, ist es auch die passende Reisezeit, und darüber hinaus sind eine Million Kleinigkeiten zu beachten. Ich bin immer gleich voller Vorfreude, sobald auch nur im entferntesten ein neues Reiseziel auf unsrem Urlaubsplan steht, vor allem wenn ich noch nie zuvor dort gewesen bin.

So auch diesmal. Schon seit langem ist Bali eine Wunschdestination von mir. Stefan war schon vor einer Ewigkeit mal hier, kennt also Teile des Landes recht gut. Für mich ist es eine Premiere und ich muss gestehen, ich habe mich riesig darauf gefreut. Um uns die Anreise etwas zu verkürzen und auch aus Neugier, haben wir einen Zwischenstopp in Kuala Lumpur – Malaysien eingelegt und planen auch einen Stopp bei unsrem Rückflug in Singapur.

 

 

 

Musei Vaticani

Etwas Kultur muss sein – für uns heute in Form der Vatikanischen Museen. Nach einem reichhaltigen Frühstück machen wir uns zu Fuß auf zum Vatikan. Es ist ein netter Spaziergang vorbei an der Piazza Navona, durch die hübsche Via del Governo Vecchio, weiter über die Engelsbrücke vorbei an der imposanten Engelsburg, über den Petersplatz und dann noch einen Hatscher an der alten Mauer des Vatikan entlang zum Eingang der Museen, wo wir an einer kilometerlangen Schlange wartender Touristen vorbei kommen, die es alle nicht geschafft haben, sich online Tickets zu besorgen. Wartezeiten belaufen sich vor Ort bis zu einigen Stunden!!! Wir waren schlau und haben im Voraus gebucht, ersparen uns die Warterei und beginnen unsere Tour mit einer Rundfahrt durch die Vatikanischen Gärten. Dafür steigen wir in einen offenen Minibus und genießen die Fahrt vorbei an Brunnen, Bauwerken und natürlich den verschiedenen Gärten. Wir lernen über die verschiedenen Stile der Gärten, angefangen vom italienischem Stil mit lediglich Rasenflächen und immergrünen Stauden und Hecken, die in Form geschnitten werden, über den französischen Stil mit seinen geometrisch, ikonologisch angelegten Flächen, bis hin zum englischen Gartenteil, der durch seine Natürlichkeit besticht. Desweiteren gibt es auch noch Bereiche mit exotischeren Pflanzen, einen Steingarten, unzählige Brunnen und sogar eine Grotte. Stefans größte Freude galt aber den Antennen des Vatikanischen Radiosenders und natürlich dem Bahnhof, der sich verbunden durch einen Tunnel inmitten der Gärten befindet.

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Es folgt die Besichtigung der Museen: angefangen bei den Vatikanischen Höfen, über die Loggien des Raffael, durch unzählige prunkvolle Säle, weiter zu den Gemächern Pius V., dann noch die Stanzen des Raffael um letztendlich den Höhepunkt, die Sixtinische Kapelle bestaunen zu dürfen. Einfach überwältigend! Michelangelo’s Fresken erstrahlen seit der Restaurierung in neuem Glanz, und wie schon Goethe so trefflich zu sagen vermochte: „Ohne die Sixtinische Kapelle gesehen zu haben, kann man sich keinen anschauenden Begriff machen, was ein Mensch vermag.“ Sixt

unser Foto vom Jüngsten Gericht ist leider nicht so gut, aber wir haben es auch heimlich fotografiert, ist nämlich strengstens verboten.

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Nach so viel Futter fürs Auge und Hirn, wurde es auch langsam Zeit unsere leeren Mägen zu füllen. Pizzeria Amalfi gleich um die Ecke verschafft Abhilfe. Da es schon spät am Nachmittag ist und nicht mehr lange zum Abendessen, entscheide ich mich für einen nicht weiter erwähnenswerten Salat, Stefan bestellt Baccalà Marinato und wird nicht enttäuscht; der marinierte Kabeljau mit Tomaten, Oliven und Kapern schmeckt wirklich sehr gut.bacala
Weiter geht es über die Via Cola die Rienzo, der Haupteinkaufsmeile des Vatikan zur Piazza del Popolo, dann in eine der hübschesten Gasse Roms – Via Margutta. Sie läuft parallel zur Via del Babuino, bekannt für die unzähligen Designerboutiquen und wird daher von den meisten Touristen übersehen, was sehr schade ist, denn nur einige Schritte vom Trubel entfernt, befindet man sich hier in einer anderen Welt. Statt der bunten Schaufenster, gibt es hier viele Antiquitätenladen und oft kann man auch noch die Handwerker beim Restaurieren oder Bildhauen beobachten. margutta
Nur einen Steinwurf entfernt – die Spanische Treppe. Aber zu unserer Überraschung diesmal ohne die Massen an Touristen,  die 138 Stufen werden zur Zeit saniert.spagna
Rom wäre aber nicht Rom ohne die wunderbare Welt der Mode, und damit einhergehend die unzähligen Designerläden. Auf der illustren Via dei Condotti reiht sich Dior an Gucci, befindet sich Bulgari gegenüber von Cartier, und natürlich fehlen hier auch nicht alle anderen Highend-Labels wie Prada, Louis Vuitton und Armani, um nur einige zu nennen. Viele werben um diese Zeit mit „Saldi“, aber selbst bei Nachlässen von 50% bleibt diese Gegend ein äußerst teures Pflaster.condotti
 Weiter geht’s zum Pantheon und wir genießen endlich einen Aperitivo. Dieser wird in Rom immer mit einem kleinen Snack zelebriert.  Man sitzt an einem der vielen Plätze und sieht mit etwas Glück aus erster Reihe fußfrei dem bunten Treiben zu: besser als Kino! Viele Italienerinnen führen hier die neuesten Modetrends vor (heuer sehr angesagt: Stroh-Hüte, übrigens auch für etwas mutigere Männer), Touristen schleppen ihre vollen Einkaufssackerl nach erfolgreichem Shopping zurück ins Hotel, geführte Touristengruppen sammeln sich vor hochgehaltenen Schirmen,  Kellner werben um Gäste und Strassenverkäufer versuchen ihre Ware an den Mann zu bringen. Immer wieder ein Erlebnis.pantheon
Es ist spät geworden und somit Zeit fürs Abendessen. Heute in der „Osteria dell‘ Gallo“:  marinierte Anchovis und Bruschetta mit Mini Oktopus machen den Anfang, danach gibt’s Meeresfrüchte Spaghetti für Stefan und Tagliata für mich. Beides ok, aber bei weitem nicht so exzellent wie am Vortag bei „Francesco“. Bei Rotwein und Pecorino lassen wir den Abend ausklingen.anchovismuschelntagliata

Roma

Wir haben endlich mal wieder Urlaub! Ganz schön lange ist es her, dass wir verreist sind und deshalb freuen wir uns nun umso mehr darüber, dass wir ein paar Tage in Rom verbringen können. Die ewige Stadt ist uns nicht fremd, wir sind immer mal wieder hier, um gut zu essen, das Dolce Far‘ Niente zu genießen und natürlich auch ein bisserl zu shoppen.

Gestern sind wir in Trastevere gelandet, einem Stadtteil von Rom, der jenseits des Tibers liegt, was schon der Name verrät.. Darüber hinaus ist es trotz immer größerer Beliebtheit bei Touristen immer noch eine recht ursprüngliche Ecke der Stadt geblieben und wenn man von den Touristenpfaden mal links oder rechts abbiegt, eröffnen sich einem ganz wundervoll idyllische kleine Plätze und Gassen.

Selbstverständlich gab es da auch den ersten echten italienischen Espresso für uns…

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Im Herzen des Viertels befindet sich eine der ältesten und meines Erachtens auch eine der schönsten Kirchen Roms, die Basilica di Santa Maria in Trastevere, berühmt für ihre Mosaike aus dem 12. und 13. Jahhundert.

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Gegen Abend zog es uns dann wieder Richtung Hotel und Piazza Navona, wo wir im Da Francesco vorzüglichst gespeist haben: als Primo Piatto eine kleine Portion handgemachte Tagliatelle Cacio e Pepe (mit Pecorino und Pfeffer) für Stefan und Miesmuscheln für mich, danach hatte Stefan eine Tagliata (aufgeschnittenes Rindersteak) auf Ruccola und für mich gab’s lang ersehnte gebratene Steinpilze. Auf eine Nachspeise haben wir verzichtet.IMG_3252IMG_3253IMG_3255IMG_3254

 

Pizza mal anders: Kebap Pizza und Bosnische Pizza

Schon vor ein paar Monaten wurden wir in Gradiščak (Nord-Kroatien) angesprochen, ob wir eine Kebap-Pizza kennen. Ja, ich glaube, das haben wir in Wien schon gesehen: Pizzateig mit Kebapfleisch gefüllt und gefaltet (wie eine Pizza Calzone).

Aber das haben sie nicht gemeint. „Wir müssen das kosten!“ Und die Bosnische Pizza bei dieser Gelegenheit auch gleich! Dazu werden wir ins Restaurant Arka („Bistro Arka“) in Sveti Martin na Muri geführt. Bei der Bestellung wird es bereits spannend – was uns da jetzt wohl erwartet?

Bestellt werden neben Getränken:

  • Kepab Pizza
  • Bosanska Pizza (Bosnische Pizza)
  • Međimurska Pizza (Međimurje ist der Bezirk („Gespanschaft“), zu dem Sveti Martin na Muri gehört)

Kurz darauf werden sie auch schon serviert:

kebappizza1Kebap Pizza

Diese Kebap Pizza ist wirklich der Hit! Sie schaut grauslich aus, schmeckt aber wirklich hervorragend!

Als Basis für diese Kebap Pizza dient eine Pizza Margherita (Pizzateig, Käse, etwas Tomatensauce – kein Basilikum). Darauf wird Kebapfleisch gelegt und reichlich mit einer pikanten Sauce auf Majonäse-Basis garniert. Wir wollten die Zutaten zu dieser Sauce hinterfragen, das ist allerdings ein „Geheimnis des Hauses“. Für uns steht fest, dass die Basis Majonäse ist, allerdings mit etwas mehr Säure. Es schmeckt, als wären Essig-Gurkerl dabei, oder zumindest etwas vom Essigwasser, in dem sie gelagert werden.

kebappizzaschnittekebappizzastueckDie Zutaten für diese Pizza passen hervorragend zu sammen und ergänzen sich gut. Die Pizza mit dem Käse als deftige Grundlage, die Tomatensauce macht’s ein bißerl fruchtig und das Kebapfleisch ist herzhaft pikant. Die gewollt leicht saure Majonäse passt überraschend gut dazu und trägt wunderbar zum Geschmack bei.

Es ist wirklich ein Hit! Unbedingt probieren! Und nicht vom Aussehen abschrecken lassen! 😉

bosnischepizzaBosanska Pizza

Da dürft ihr jetzt nur einmal raten: was kann wohl das Besondere an der Bosnischen Pizza sein? Pizza mit Ćevapčići!!!

Laut Menükarte ist es eine Pizza mit Käse, Ćevapčići, Zwiebel und Rahm. Und genauso ist es auch. Serviert wird sie als Calzone, also eine „gefüllte Pizza“.

bosnischepizzaoffenIm Inneren finden sich die genannten Zutaten und sind gut erkennbar. Der Geschmack ist wie erwartet. Im Vergleich zur Kebap Pizza ist sie nicht so harmonisch. Sehr lecker, aber eigentlich isst man die Einzelteile: etwas vom Rand, etwas Käse und dann separat das eine oder andere Ćevapčići. Die Zwiebel und der Rahm passen natürlich gut dazu.

medjpizzaMeđimurska Pizza

Die Međimurska Pizza ist die Pizza mit lokalen Zutaten. Wir sind ja hier in Nord-Kroatien und nicht am Meer. Daher sind die lokalen Zutaten auch eher fleischlastig und stammen nicht aus dem Meer.

Laut Menükarte:

  • Tomatensauce
  • Käse
  • meso iz tiblice (eine lokale Spezialität: Fleisch/Schinken mariniert mit Schmalz aus einem Holzfass „tiblitsa“; Foto hier)
  • hausgemachte Wurst aus der Region (domaće kobasice), eine schnittfeste Rohwurst
  • Rahm

Eigentlich ist die Pizza noch mit

  • Paprika
  • Mais
  • Oliven
  • Zwiebel
  • und Kochschinken

belegt. Das macht die Pizza zu einem wunderbar ausgewogenem und fruchtigen Erlebnis! Falls sich jemand nicht über die Kepab Pizza traut, wird er/sie hiervon begeistert sein! Ganz große Empfehlung!

arkaallepizzenZusammenfassung und Wertung

Wenn ich die drei Pizzen bewerten muss, wäre die Kebap Pizza mein Favorit, weil sie die ausgefallenste Kreation ist. Gleich danach folgt die Međimurska Pizza, die wahrscheinlich den bei uns üblichen Pizzen am nächsten kommt und den meisten schmecken würde! Als Schlusslicht des Trios ordne ich die Bosanska Pizza ein, da die Zutaten eigentlich nicht so gut harmonieren und die Ćevapčići eher ein Gag sind als eine Aufwertung des Geschmackserlebnisses.

Ein Besuch beim Arka ist auf jeden Fall zu empfehlen und ein kulinarisches Erlebnis!

Fasching!

Letzten Samstag waren wir in Linz zu einem Faschingsfest eingeladen und natürlich haben wir uns auch verkleidet, diesmal gingen wir als Waldelfen. Die Kostüme haben wir selbstverständlich mit sehr viel Liebe und Hingabe selbst gebastelt, sogar die Schuhe! Das Fest war großartig, wir haben uns ganz prächtig amüsiert und sehr viel Spaß gehabt.

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Übernachtet haben wir im Hotel am Domplatz mit Blick auf den Linzer Marien Dom. Sehr nettes Hotel, perfekt gelegen im Zentrum von Linz, äußerst empfehlenswert.IMG_3070IMG_3074IMG_3077IMG_3079IMG_3081IMG_3118

Eine kleine Auszeit – St. Martins Therme & Lodge

Weil das neue Jahr soo stressig angefangen hat, und wir uns auch noch kaum vom letzten Jahr erholt haben, sind wir für ein paar Tage in die St. Martins Therme & Lodge gefahren. Genau das Richtige für eine kleine Auszeit zwischendurch. Von Wien aus innerhalb einer guten Stunde erreichbar, lässt es sich im Lodge – Spa – Bereich herrlich plantschen und entspannen. Diverse Dampfbäder und unterschiedlich temperierte Saunen sorgen für ausreichend Abwechslung. Die Zimmer sind recht schlicht gehalten, aber durchaus geräumig und gemütlich.

Natürlich darf auch der kulinarische Teil nicht zu kurz kommen: mit im Paket ist ein 4 – Gänge Abendessen sowie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.

Das 4- Gänge Abendessen bedarf keiner besonderen Erwähnung, war eher durchschnittlich. Suppe schmeckte nach Suppenwürfel, der Saibling hat „gegrundelt“, die Kalbfleischröllchen waren hart und die Nougatknödel haben sehr industriell geschmeckt. Hätte es nicht das sensationelle Vorspeisenbuffet gegeben, wären wir wohl hungrig und sehr enttäuscht zu Bett gegangen. So aber hatten wir eine tolle Auswahl an geräuchertem Fisch, verschiedensten Schinken- und Käsesorten, wie auch Rohkost- und Gemüsesalaten, die gemeinsam mit einer sehr umfangreichen Weinkarte unseren Abend vollendeten.

Eben Wellness von Innen und Außen.IMG_3044IMG_3042IMG_3035

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Alt-Wiener Backfleisch

20160131_125249Es ist eines meiner Lieblichngsgerichte aber heute nur noch selten in Gasthäusern zu bekommen: das Alt-Wiener Backfleisch. In Kurzform: ein Beiried mit Senf und Kren eingerieben und wie ein Schnitzel paniert. Wikipedia erklärt, das Beiried ist ein Teil des Zwischenrippenstücks vom Rind bzw. „ein Teilstück des Hinterviertels vom Rind zwischen Hochrippe und Hüfte“.

20160131_125302Ideal passt dazu – wie auch zu einem Schnitzel – ein Erdäpfel-Vogerlsalat, wie wir in Wien sagen (sonst vielleicht als Kartoffel-Feldsalat bekannt). Das Altwiener Backfleisch wird gerne mit einer Zitronenscheibe/-spalte serviert.

Es ist immer wieder ein Genuss: etwas dicker als ein Wiener Schnitzel und geschmacklich durch den Senf und Kren viel feiner. Der Kren verliert beim Herausbacken seine Schärfe, aber der Geschmack bleibt elegant im Hintergrund erhalten. Auch den Senf verringert beim Backen die Intensität und trägt dezent bei.

Familienrezept

20160131_125257Zutaten, pro Person:

  • 1 Scheibe Beiried (ca. 180-200g)
  • 1 EL Estragon Senf
  • frischer Kren
  • glattes Mehl
  • 2 Eier
  • Butterschmalz oder Öl, Salz und Pfeffer

Zubereitung

20160131_125350Das Fleisch (wie ein Schnitzel) flach klopfen und beiseitig gut salzen und pfeffern. Den Senf mit frisch geriebenem Kren vermischen und das Beiried auf einer Seite damit gut bedecken. Danach beidseitig in Mehl wälzen. Die Eier aufschlagen und verqirlen. Das Fleisch darin wenden und in heißem Butterschmalz (oder Öl) schwimmend goldbraun beidseitig herausbacken. Danach gut abtropfen lassen bzw. auf Küchenkrepp legen, damit es nicht im eigenen Fett herumliegt, und servieren.

 

Sun Rocks

Wir haben uns für ein Hotel in Firostefani entschieden, einem kleinen Ort nur einen kurzen Spaziergang von  Thira entfernt. So sind wir weit genug vom Trubel der Hauptstadt entfernt, können sie aber jederzeit gemütlich zu Fuß über einen romantischen Weg erreichen. Das Sun Rocks hat uns schon bei unserem letzten Aufenthalt sehr gut gefallen, also haben wir es wieder gebucht – und nicht bereut. Es zieht sich sehr malerisch den Hang entlang und ist ganz puristisch in weiß und blau/grau gehalten. So wie bei den meisten anderen Hotels ist auch der Eingang des Sun Rocks eher unscheinbar, einfach nur ein kleines Gatter, das lediglich den Blick auf einen Haufen Treppen frei gibt. Auch sonst besteht das Hotel hauptsächlich aus Treppen, wohin man blickt nichts als Stiegen, rauf und runter.IMG_5211IMG_5525IMG_5513IMG_5523IMG_5527IMG_5538IMG_5537IMG_5558IMG_5539IMG_5184

Die Suiten sind auch alle sehr minimalistisch eingerichtet, haben eine gute Größe mit Wohn- und Schlafbereich, sowie eine großzügige Terrasse und bieten wunderbare Aussichten auf die Caldera und das Meer. Einzig der Stauraum könnte etwas üppiger ausfallen, ein paar kleine Schubladen und Kleiderhaken reichen für eine Woche kaum aus, vor allem nicht im Herbst, wo man auch wärmere Sachen mitnehmen muss. Die Matratze könnte auch etwas weicher sein; für jemanden mit 90kg ist sie sicher perfekt, wiegt man aber nur die Hälfte spürt man nach ein paar Nächten jeden einzelnen Knochen. Ein Topper würde hier wirklich Wunder bewirken!IMG_5564IMG_5147IMG_5159IMG_5146IMG_5561IMG_5569

Frühstück gab’s natürlich auch – und zwar reichlich. Leider kein Buffet, dafür kann man aber aus verschiedensten Speisen wählen und diese entweder im luftigen Frühstücksraum, der allgemeinen Terrasse oder in seinen eigenen Räumlichkeiten zu sich nehmen. Ganz besonders lecker fanden wir das griechische Frühstück mit einer Auswahl an heimischen Schaf- und Ziegenkäsesorten, Omeletts, Mehlspeisen, Obst & Würstchen.IMG_5193IMG_5182

Einfach traumhaft!

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Vulcano

Obwohl wir uns schon bei unserem letzten Urlaub auf Santorini vor ein paar Jahren den Vulkan angesehen haben, wollten wir auch diesmal wieder eine Bootsfahrt machen. Also machten wir uns auf den Weg zum alten Hafen in Thira, den man entweder zu Fuß über einen steilen Serpentinenweg erreichen kann, oder auf dem Rücken eines Esels oder aber ganz bequem mit der Seilbahn, einem österreichischen Qualitätsprodukt von Doppelmayr.IMG_5576IMG_5587IMG_5598Nach einer kurzen Bootsfahrt auf einem alten Holzsegler erreichen wir die kleine Nachbarinsel und beginnen unseren Aufstieg. Wir finden uns in einer kargen Mondlandschaft wieder, die Sonne knallt mit voller Kraft auf die schwarzen Felsen runter und im Schweiße unsres Angesichts quälen wir uns bis zum Gipfel rauf – und wieder runter. Teilweise kann man es noch richtig rauchen sehen und an einigen Stellen riecht es ziemlich verdächtig nach Schwefel – da brodelt wirklich noch was unter der Erde.IMG_5608IMG_5621IMG_5651IMG_5638IMG_5660Nächster Stop sind die heißen Quellen auf Palea Kameni, die man auch sehr gut vom Boot ausmachen kann, das blaue Wasser färbt sich durch die vulkanischen Sedimente auffällig braun und die Temperatur des Wassers steigt von 19°C auf 30°C. Es ist natürlich eine Riesenattraktion für die Touristen vom Boot aus zu den warmen Quellen zu schwimmen.IMG_5674

Ein wirklich schöner, aber sehr anstrengender Ausflug. Daher entscheiden wir uns wieder zurück auf Santorini für eine Massage und etwas Ruhe am Pool.

 

 

 

Der Süden

Gestern haben wir den Norden der Insel erkundet und heute haben wir uns den Süden vorgenommen. Wir sind an alten Windmühlen vorbei über Perivolos nach Perissa gefahren, wo wir unsere Zehen ins Meer gesteckt haben. Santorini ist bekannt für den schwarzen Sand vulkanischen Ursprungs, der an den meisten Stränden vorzufinden ist. Natürlich haben wir dort auch eine Kleinigkeit gegessen: Oktopussalat und gegrillten Feta, letzterer war sehr gut, Oktopus hatte noch etwas zu viel Biss, um nicht zu sagen er war richtig zäh.

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Schließlich sind wir bis zum südwestlichsten Zipfel der Insel gefahren, wo sich ein toller Leuchtturm befindet.

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Ohja, ein Imbiss in Oía!

Nur ganz kurz, damit ihr nicht den Eindruck bekommt, ich schweife vom Thema „Essen“ dieses Blogs ab oder – noch schlimmer – ihr vielleicht glaubt, wir bekämen hier nix zu essen: wir waren ja heute mit dem Quad Moped in Oía. Dort ist sich ein kleiner Imbiss ausgegangen. Wir haben ja schon wieder so viele Stiegen bewältigen müssen…

wpid-20151013_151322.jpgHeute hat ein Oktopus (bestenfalls ein Achtel eines Oktopusses) geschmort in Vinsanto, mit Zwiebel (Schalotten?) und Oliven in Paradeissauce (= Tomatensoße) dran glauben müssen. War wunderbar, die Oliven (natürlich schwarze Kalamata-Oliven) haben unerwartet gut zu der sonst dem Stifado ähnlichen Speise gepasst!
wpid-20151013_153127.jpgDas hat nicht gereicht, also haben wir noch eine gegrillte Melanzani mit Knoblauch (erwähnenswert, war nämlich reichlich drin‘) und Feta sowie Kapern draufgelegt. Auch sehr lecker!

Quadsch

So ein Quadsch. Wir wollten heute etwas mobiler werden. Üblicherweise mieten wir uns auf griechischen Inseln ja ein Moped und erkunden so jeden Winkel (, der uns interessiert – kein Zwang auf Vollständigkeit). Nachdem Mirjam vor einigen Monaten schlechte Erfahrungen auf ihrem motorisierten einspurigen Kraftfahrzeug gemacht hat (Umfall), war es ihr lieber, wir nehmen diesmal ein Quad (gesprochen: Kwod). Also ein Fahrzeug mit vier Rädern, zweispurig, mit geringerer Umfallwahrscheinlichkeit. Ich fahre. Also, gefunden haben wir sowas sofort. Es gibt einge Verleiher, die nur PKWs führen, aber die meisten haben eine große Auswahl an Mopeds, Quads und Strandbuggys. Also nehmen wir ein Quad. Falls es uns nicht gefällt, können wir jederzeit wechseln. Morgen zum Beispiel, dachten wir.
Wir sind losgefahren und mir war das von Anfang an unheimlich. Lenken muss man wie ein Muskelprotz, die Arme weit auseinander und dann eher drücken bzw. ziehen, damit das Ding Kurven fährt. Und dass das mit dem Hineinlehnen in die Kurven nix ist, war eh klar, aber dass es sich so bescheiden fahren lässt, hab ich mir nicht gedacht. Wir haben also nach ein paar Metern gleich wieder gebremst. Dann sind wir zu einem Parkplatz üben gefahren und haben dort entschieden, dass wir sofort gegen ein Moped tauschen werden. Gesagt getan.
Mit dem 125ccm Plastikmoped sind wir heute wunderbar vorangekommen und waren unter anderem in Oía. Mirjam wird euch berichten.

Oía

Heute haben wir uns einen fahrbaren Untersatz besorgt – zunächst haben wir uns für ein Quad entschieden, aber nach den ersten paar Übungsrunden am Parkplatz war uns klar, dass wir damit nicht die nächsten Tage rumgurken möchten. Sehr gewöhnungsbedürftig, so ein Ding und wenn man länger unterwegs ist, bekommt man wahrscheinlich einen Krampf im rechten Daumen (damit betätigt man nämlich das Gas). Also zurück zum Verleih und eintauschen gegen das einzig wahre Fahrzeug für eine griechische Insel – ein Moped.

Endlich korrekt motorisiert, ging’s dann Richtung Norden nach Oía zum Mittagessen. Oía ist ein kleiner bezaubernder Ort, dessen Häuschen früher die traditionellen Behausungen der Seeleute waren und wie Höhlen in den Kraterrand gebaut wurden. Diese wechseln sich mit blaubekuppelten Kirchen entlang der engen Gassen ab. Schon lange wohnen hier keine Seeleute mehr; in die weiß getünchten Häuser sind Hotels, Tavernen und jede Menge  Läden eingezogen, die die Unmenge an Touristenscharen, die sich hier tagtäglich durch die malerischen Gassen  drängeln, verköstigen und mit Souvenirs versorgen sollen.IMG_5318IMG_5279IMG_5332IMG_5338IMG_5331IMG_5334IMG_5324IMG_5293

Jetzt in der Nachsaison ist weit weniger los, einige asiatische Touristengruppen sind immer noch anzutreffen, aber sonst ist es eherruhig und man kann gemächlich entlang der Kraterrandgasse spazieren und die herrliche Aussicht genießen. Als dann doch noch der allabendliche Ansturm zum Sonnenuntergang anbricht, verabschieden wir uns von Oía und fahren zurück in unser Hotel. Wir sind überzeugt, dass die Aussicht von unserer Terrasse mindestens so toll ist, wie von Oía aus, aber hier haben wir den Sonnenuntergang ganz für uns alleine….wpid-20151012_183202.jpg

194 Stufen

wpid-20151011_152632.jpgWomit verbringen wir – gefühltermaßen – die meiste Zeit? Stufensteigen! Diese Insel ist nur für Geländegängige! Die Wege schmiegen sich entlang der steil abfallenden Küste. An sich schön zu gehen und der Ausblick ist durchgehend wunderbar, es ist ein ständiges auf und ab und hält fit.

wpid-20151012_155159.jpgAlleine um vom Hotelzimmer zum Ausgang (des Hotels) zu gelangen sind 194 Stufen zu bewältigen. Da überlegt man sich genau, was man mitnimmt. Ein Zurück, um schnell den Fotoapparat zu holen, den man vergessen hat, kommt eigentlich nicht in Frage.

wpid-20151011_170214.jpgAm ersten Abend sind wir nach Thira gewandert. Im Hafen tummeln sich zahlreiche Schiffe. Ausflugsboote vom und zum Vulkan, Beiboote zu großen Kreuzfahrtschiffen, die hier Station machen und unzählige Gäste an Land bringen bzw. wieder abholen. Der Aufstieg vom Hafen ist langwierig, man kann sich von einem Esel tragen lassen, aber es gibt auch eine Gondel als Alternative.wpid-20151011_165848.jpg

Griechischer Snack

Am ersten Urlaubstag sind wir entlang des Wanderweges zur nächsten Stadt nach Imerovigli spaziert. Das klingt leichter als es ist. Der Weg schlängelt sich entlang des Hanges und man muss zahlreiche Stufen bewältigen.

Dort angekommen haben wir uns einen Snack verdient. Gegrillter Oktopus und griechischer Salat.

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Beim griechischen Salat habe ich leider vor den Fotos schon zugeschlagen, daher wirkt der Feta etwas abgekiefelt und der Kern einer Olive zeugt auch davon…
Der Oktopus war wirklich lecker. Frisch gegrillt, mit einer Marinade aus Honig und Balsamico-Reduktion.

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In der Küche hat es gebrodelt und gut geduftet.

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Sehr authentisch… Natürlich war das nicht unser letzter Schmaus auf der Insel, also schaut wieder vorbei!

Urlaub – endlich!

Endlich ist es wieder soweit – wir haben Urlaub! Diesmal haben wir uns Santorini als Ziel auserwählt und genießen hier noch ein paar letzte Sonnenstrahlen, bevor bei uns zu Hause der Winter so richtig losgeht.

Santorini gehört zu den südlichen Kykladen und ist das Überbleibsel eines heute immer noch aktiven Vulkans. Die ringförmig angeordneten Inseln Santorini, Asponis und Thirasia bilden den Rand einer vom Meer gefluteten Caldera.IMG_5223

Wir sind gestern angereist und die Insel zeigt sich wettertechnisch nicht gerade von der besten Seite. Schon am Flughafen erwartet uns eine ziemlich steife Brise, dazu bewölkter Himmel, aber unschlagbare 29° Celsius. IMG_5234Santorini ist wunderschön – an den felsigen Klippen schmiegen sich die kleinen Ortschaften mit ihren weiß getünchten Häusern an die Felsen. Ein Gewirr aus  unzähligen Stufen und Wegen, das immer mal wieder den Blick auf das Meer freigibt.IMG_5231

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Weinlese

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Seit letztem Samstag sind meine Schwester und ich stolze Besitzerinnen eines Weingartens. Wir haben zwar keinen blassen Schimmer von der Weinerzeugung und auch nicht die nötige Zeit, um uns dem Weinbau zu widmen, fanden es aber dennoch eine großartige Idee, ein Fleckerl Land mit ein paar Reben darauf zu erwerben. Und was für ein hübsches Fleckerl Erde….?Überraschender Weise war im Kaufpreis auch schon die heurige Ernte enthalten, was uns vor so einige Herausforderungen gestellt hat:  wer pflückt die Trauben? wer presst sie und wohin mit dem ganzen Most? Dankenswerter Weise konnten wir uns an die Weinlese meines Onkels dranhängen, der sich um alles von der Organisation bis hin zur Verpflegung der Erntehelfer gekümmert hat. Hier ein ganz besonderer Dank an meine Tante Ljubica und meinen Onkel Zvonimir, ohne die wir nicht einen einzigen Tropfen Wein ins Fass gebracht hätten.IMG_5010

Viele wissen natürlich, was bei so einer Weinlese geschieht. Für all jene, die noch nie dabei waren, hier eine kurze Beschreibung. Früh am Morgen treffen alle Freunde und Familienmitglieder ein, die sich bereit erklärt haben zu helfen. Um etwas in Schwung zu kommen, gibt’s mal für jeden ein Schnapserl, und dann wird so richtig deftig gefrühstückt. Es gibt hausgemachte Würste und Speck, dazu Kraut und Brot. Und jede Menge Kuchen.

Dermaßen gut gestärkt, kann man sich auch schon den ersten Spritzer genehmigen und auf eine hoffentlich ertragreiche Ernte anstoßen. Danach ist es auch schon Zeit zur Rollenverteilung: Pflücker, Buttenträger, Presser, Getränketräger; jeder wird eingeteilt und mit dem jeweiligen Werkzeug ausgestattet. Bei uns wird noch per Hand gepflückt, das heißt die Pflücker bekommen einen Kübel und eine Schere in die Hand gedrückt und haben sich paarweise um jeweils eine Reihe Reben zu kümmern.20150912_094800 Damit die Pflücker fließend und zügig ihrer Arbeit nachgehen können, kommen immer wieder die Buttenträger, die am Rücken die Butten tragen. Jeder Pflücker schüttet seinen vollen Kübel Trauben in die Butte. In den Butten werden dann die Trauben zur ersten Mühle gebracht, wo sie entrappt werden; 20150912_121534 das heißt, die Beeren werden von den Stielen abgetrennt, und die Trauben zerdrückt. Das daraus entstandene dickflüssige Gemisch aus Fruchtfleisch, Traubenkernen, Schalen und Saft nennt man Maische. Damit sich sämtliche Aromastufen und Geschmacksstoffe besser lösen können, lässt man die Maische für einige 20150912_113430Stunden ruhen, bevor man daraus mit einer Weinpresse den Most gewinnt.  Der Most 20150912_105454wird in Fässer gefüllt, geschwefelt und anschließend zur Gärung für einige Zeit sich selbst überlassen. Mit etwas Glück kann man dann in ein paar Monaten erstmals seinen  eigenen Wein verkosten.  Und damit so eine Weinlese nicht nur knochenharte Arbeit ist, sondern auch etwas Stimmung aufkommt, wird fortwährend Wein ausgeschenkt und auch sonst für das leibliche Wohl der Erntehelfer gesorgt. Nur wenige Stunden nach dem schon sehr reichhaltigen Frühstück gab es ein noch reichhaltigeres Mittagessen, für das so einige Tierchen ihr Leben lassen mussten: Enten, Schweinderl und einige Hendln, die dann köstlich zubereitet auf unserem Tisch landeten.

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Wir freuen uns natürlich schon riesig auf die Verkostung unseres ersten selbst gekelterten Rieslings….

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Ein großartiges kroatisches Sommergrillfest!

Autostrecke RückfahrtAuf dem Weg von Šibenik nach Wien (direkte Fahrzeit wäre ca. 7 1/2 Stunden) haben wir einen Tag Pause bei Mirjams Verwandten in Gradiščak eingelegt. Dort wurden wir sofort mit Suppe und Speckjause (vom selbstgezüchteten Schwein) empfangen. Alles war vorbereitet, obwohl gar nicht sicher war, dass wir am Rückweg vorbeischauen. Auch das Schmalz, das nach typisch lokaler Zubereitung hergestellt wurde, ist eine Erwähnung wert: es wird nämlich der Schweinespeck leicht geräuchert und dann faschiert und nicht ausgekocht, so wie es bei uns üblich ist. Es ist daher noch feinfasrig bzw. etwas fester aber sehr fein vom Geschmack!

Den Sardis in Gradiščak war klar, dass wir nach einer Woche am Meer wieder etwas G’scheites zu essen brauchen (haben sie gemeint) und so haben sie auch Zutaten für ein Grillfest vorbereitet gehabt.

Wir sind in den Vinograd (Weingarten) gefahren, schließlich haben die meisten einen eigenen kleinen feinen Weingarten und kultivieren dort eigene Reben, mit denen sie auch schon lokale Preise und Auszeichnungen erzielen konnten.

Panorama des Weingartens

Panorama des Weingartens

Zvonko war bei unserer Ankunft schon am Vorheizen des Steingrills:

zvonko_vorherSeine Empfehlung: ein Steingrill ist der beste Griller, vor allem, wenn er aus Schamott ist (dieser hier ist aus Beton). Und mit Holz befeuern, nicht mit Holzkohle oder Briketts. Dann wird’s am besten.

Das Ergebnis spricht jedenfalls für sich!

Hühnerflügerl, Ćevapčići, das Bauchfleisch vom Schwein und die marinierten Zucchini waren ausgezeichnet. Mirjam hat’s auch sehr gut geschmeckt, weil das Grillgut nicht so rauchig und intensiv nach Gegrilltem geschmeckt hat, sondern nur einen sanften Grillton hatte.

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Ein paar „Gemischte“ („weißer Spritzer“) haben das Erlebnis abgerundet.

Šibenik

Nach einer Woche auf See freuten wir uns dann schon auch wieder auf festen Boden unter unseren Füßen. Wir sind daher nach dem Besuch der Krka Wasserfälle noch nach Šibenik gefahren, um uns die Stadt anzusehen und noch einen netten letzten Abend zu verbringen. Eingebucht haben wir uns in ein nettes kleines Hotel, unweit des Stadtzentrums.

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Erster Stopp in der Stadt war klarer Weise ein Restaurant, wo wir ganz herrliches schwarzes Risotto, Bouillabaisse und natürlich Muscheln gegessen haben.

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Aber danach gab’s auch keine Ausreden mehr – jetzt stand mal etwas Kultur am Tagesprogramm. Šibenik ist eine mittelalterliche Stadt, die sich sehr schön der Topographie anpasst und den Hang entlang erstreckt. Die Altstadt besteht aus einem Labyrinth an engen Gassen und pittoresken Treppen – etwas Kondition braucht man für die Stadtbesichtigung daher schon. Wir schlendern durch die Gassen, besichtigen den Dom, finden uns zufällig in einem wunderhübschen mittelalterlichen Klostergarten wieder und verbringen so die Stunden bis zum Abendessen. IMG_4540IMG_4595IMG_4588IMG_4607IMG_4609IMG_4598IMG_4573IMG_4568IMG_4643

Leider erwischt uns noch ein Regenschauer als wir gerade unseren Aperitiv schlürfen, woraufhin wir uns schnell ein überdachtes Restaurant suchen und in einem sehr urigen Lokal landen, wo wir sehr herzlich empfangen werden. Gegessen haben wir ausgesprochen gut, der Wolfsbarsch war der beste der ganzen Woche, nicht vom Grill, was ich eh nicht so sehr mag, sondern aus der Pfanne und daher überaus saftig und g’schmackig.IMG_4638IMG_4635IMG_4636

…und zu guter Letzt werden wir auch noch mit einem Feuerwerk verabschiedet.IMG_2604