Sportskanonen

Für übermäßige sportliche Betätigung im Urlaub sind wir ja eher nicht bekannt – aber irgendwie hat uns heut der Ehrgeiz gepackt und neben all den Kitesurfern am Strand wollten wir auch ein bisserl Action haben. Wir haben uns dann für Stand Up Paddling entschieden. Was in einschlägigen Frauenmagazinen immer so leicht und mühelos aussieht, stellte sich als ziemlicher Kraftaufwand dar. Wir hatten ziemlich mit dem Wind und den Wellen zu kämpfen – Spaß gemacht hat’s aber allemal…

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Sadisten!

Ich mag diese Thai Massagen. Sie sind oft etwas fester und durchdringender als die klassische Massage, die wir aus Europa kennen. Hier wird sie um umgerechnet 8 Euro fast an jeder Ecke lautstark mit den Worten „Massaaaaaaaasch?“ angeboten.

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Insgesamt vier solcher Massagen habe ich in den gut zwei Wochen hier genossen. Das war eigentlich immer recht angenehm und entspannend. Man könnte dabei fast einschlafen.
Nicht so heute: die Dame hat vorher gefragt: „strong?“ und ich habe dann noch mit einer männlichen Geste unterstrichen, dass sie ruhig fester massieren kann. Ihr Antwort war sowas wie, dass das ihre Spezialität wäre. Aha. Na dann bitte „medium, not so spicy ;-)“. Alle lachen.

Na das hab ich bereut. Kurz zusammengefasst war ich drei Mal kurz davor abzubrechen oder um eine Pause zu bitten. Dann hat sie aber eh irgendwann wieder losgelassen. Sie hatte offenbar auch Freude daran gehabt, wenn ich schnaufe oder stöhne vor Schmerzen. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass sie immer zu ihren Kolleginnen kurz etwas sagt, bevor sie bei mir irgendeinen Punkt drückt, bei dem ich mir ein Stück Holz zwischen den Zähnen gewünscht hätte. Später waren alle Lymphknoten zer/ge-drückt, alle Sehnen gerissen oder gedeht und alle Muskel verschoben und geknetet. Entspannend war der Vorgang nicht, ich bin auch teilweise ins Schwitzen geraten, aber nachher war ich doch sehr relaxt. Ich war (tiefen)entspannter als nach den übrigen Massagen.
Wie sagt man so nett: es ist schon gut, wenn der Schmerz nachlässt…

Hier ein Foto mit unseren Masseusen.

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Die zweite Dame von rechts war die ‚Sadistin‘. Ich vermute sie hat eine Form der Nahkampfausbildung absolviert. Sowas gibt’s ja in Asien häufiger.

Mangroven

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Als wir gestern so mit dem Moped durch die Gegend gefahren sind, haben wir ein Schild gesehen, dass uns auf den nahegelegenen Mangrovenwald aufmerksam gemacht hat. Also haben wir uns den mal angesehen. War sehr lehrreich: hier in Pranburi wurde vor einigen Jahren von Menschenhand ein Mangrovenwald aufgeforstet, wo früher Shrimpsfarmen die Umwelt verschmutzt haben. Nun hat man einen tollen Lehrpfad angelegt, wo einem sehr viel über diese Pflanzen erzählt wird. Mangroven sind Gewächse, die salztolerant sind und im Gezeitenbereich tropischer Küsten eigene Ökosysteme bilden. Im Brack- und Meerwasser leben sie in Symbiose mit unzähligen Kleintieren und anderen Pflanzen. Um euch einen Eindruck von den Geräuschen und der Atmosphäre ringsum zu vermitteln, hier ein kurzes Video:

Äußerst interessant sind auch die Samen der Mangroven, auf dem Bild die langen grünen Würschtl; diese fallen in den darunter liegenden Sumpf, bleiben darin stecken und wachsen dann zu einem jungen Baum heran. Die Samen sind auch schwimmfähig und wenn sie nicht unmittelbar auf günstigen Boden fallen, lassen sie sich soweit treiben, bis sie ein geeignetes Platzerl gefunden haben.

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Mopedausflug

Gestern haben wir uns ein Moped ausgeborgt. 7 Euro pro Tag (24h: Mittag bis Mittag) sind ein fairer Preis.

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Wir sind mal die Küstenstraße nordwärts gefahren, an ein paar Nobelhotels vorbei, haben den Anlegeplatz der kleinen Fischerboote in Pak Nam Pram gesehen und sind dann im Ort Pranburi gelandet.

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Die zum Trocknen ausgelegten Tintenfische riechen übrigens genauso, wie man’s sich vorstellt. Das entspricht wohl mal eher nicht dem europäischen Geschmack.

In Pranburi kann man wunderbar für den täglichen Gebrauch einkaufen. Es gibt einen Seven Eleven (Supermarkt), einen Fischmarkt, einen Markt für Lebensmittel aller Art, viele Standln und auch viel Ramsch. Da ja momentan Songkran-Zeit ist und in Pak Nam Bran Songkran 5 Tage später gefeiert wird (wieso konnten wir nicht in Erfahrung bringen, das war scheinbar „schon immer so“), haben in den Geschäften natürlich noch reichlich Hawaii-Hemden, Masken zum Verkleiden und Spritzpistolen Saison. Wir haben dort einen Schwimmreifen für’s Meer erstanden.

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Beachtet, als wer/was man sich hier verkleiden kann.

Auf der Rückfahrt haben wir ein paar „Speed Cameras“ passiert, die auf 25 km/h eingestellt sind. Damit hab‘ ich nicht gerechnet. Ich hab‘ kurz auf unseren Tacho geschaut, der hat 40 km/h angezeigt. Der Polizist, der dort gestanden ist, hat damit aber offensichtlich kein Problem, er hat wohl eher lachen müssen, weil wir mit einem aufgeblasenen Schwimmreifen am Moped (als Touristen) unterwegs waren und hat freundlich gegrüßt, als wir bei ihm vorbeigerast sind.

Da auch das Personal beim Hotel unsere Ankunft recht witzig gefunden haben dürfte, haben wir ihnen eine Videokamera in die Hand gedrückt und sie gebeten, uns zu filmen. Das ist jetzt natürlich eine gestellte Szene, aber authentisch genug, um sie hier zu posten:

Der Herr Security hat auch zur Sicherheit noch seinen Fingerabdruck ins Bild gerückt.

„If it looks good, eat it!“

Im Fernsehen gibt es eine Sendung, die wir uns gerne ansehen: Der Alles-Esser

Er (Andrew Zimmern) bereist die Welt und hat einen kulinarischen Auftrag, alles zu probieren, so eklig es auch aussehen mag. Sein Spruch (in engl. Original) ist: „…and remember: if it looks good, eat it!„. Er motiviert also zum Ausprobieren.

Und nachdem ich eh gerne die Naschereien in Garküchen koste, habe ich mich dem Motto quasi angeschlossen. Dort gibt es meist gegrilltes und gekochtes, g’schmackiges und grundehrliches Essen um „kein Geld“. Die im Foto gezeigten Hendlteile haben zusammen umgerechnet 1 Euro gekostet, ergeben aber eine vollständige Mahlzeit. Mehr kann man bei der Hitze eh nicht essen. Man bekommt halt eher nicht das Filetstück, sondern die gegrillten Teile am Spieß (hier eher in einer Holzzange, in der die Teile eingeklemmt sind und gegrillt werden). In meinem Fall war es der Hals und allerhand anderes knorpeliges vom Huhn, aber sehr lecker, zum Abkiefeln, und mit einer süßen (Honig-?) Marinade erinnert es an Barbecue im europäischen Sinn (also gegrillt und nicht smoked, wie es die Amerikaner vorziehen).

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Ich kann es durchwegs empfehlen und wer sich an das Experiment erst mal vorsichtig annähern möchte, nimmt einfach die Hendlhaxerl. Die gibt es meist gegrillt oder paniert, wobei wir das eher mit Backteig vergleichen würden als einer Panade in unserem Sinn. Da kann nix schiefgehen.

Oder man probiert die einheimischen Würste, die gibt es vom Schwein (thail. „Moo“, gesprochen „Moooooohhhh“) oder eben wieder vom Hendl (thail. übrigens „Gai“).

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Heute sind wir mit dem Moped an einem anderen Standl vorbeigefahren, das hat auch superfein ausgesehen. Leider sind wir grad vom Frühstück gekommen und ich war nicht hungrig. Sonst wäre ich auf jeden Fall schwach geworden:

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Die Hendln hier sind ja sooo saftig und fein! Und die Thais wissen, wie man’s richtig zubereitet!

Naturbeobachtungen

Ihr werdet euch schon gefragt haben, was wir die letzten zwei Tage erlebt haben, nachdem es keine neuen Einträge zum Blog gegeben hat.

Einerseits haben wir natürlich seinerzeit bei den Marketing-Seminaren gut aufgepasst und wissen, dass sich der Wert einer Marke (= dieses Blogs) steigert, indem man sich etwas rar macht und die Leser zappeln lässt.

Andererseits haben wir uns auf Beobachtungen aller Art konzentriert. Das Meer, die Massagen, die wir uns genehmigen, das Blubbern im Pool und vieles mehr. Ach ja, und Mirjam auf die sechs kleinen Hündchen, von denen wir ja auch schon berichtet haben.

Dass wir unseren Pool einfach nicht für uns alleine haben, haben wir auch beobachtet. Um das zu belegen, habe ich gleich ein paar Beweisfotos angefertigt. Dank Mirjams neuem Fotoapparat, der wunderbar mit meinem alten 300mm-Objektiv harmoniert, sind die Fotos – wie ich meine – gelungen:

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Den Vogel haben wir übrigens nicht identifiziert, er konnte sich nicht ausweisen und ist davongeflogen. So, jetzt ist er weg, ich geh‘ jetzt wieder in den Pool.

Kulinarisches Heimweh

So sehr wir das Thai Essen auch mögen, kommt irgendwann mal der Zeiptpunkt, an dem wir uns nach etwas Heimischem sehnen – ohne Chili, ohne Soja- oder Fischsauce, und gerne auch mal wieder mit Messer und Gabel zu essen… zum Glück gibt’s ganz in der Nähe das Pranberry, ein sehr nettes kleines Bed & Breakfast, wo auch gelegentlich abends gekocht wird. Auf der Karte stehen mediterrane Gerichte, viel Pasta, Calamari und auch Salat.  Genau das Richtige, wenn Einen das kulinarische Heimweh packt.

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Praxistipp: Frühstücksei

Das mit dem „weichen Ei“ (Frühstücksei) ist hier in Asien so eine Sache. Es scheint nicht sehr häufig bestellt zu werden, demnach ist die Interpretation der Köche sehr spannend. Mal kommt es als glitschiges Etwas, das einem sofort über die Hände läuft, sobald man den Deckel mit dem Messer abschlägt. Manchmal kommt es halbglitschig: die untere Hälfte des aufgerichteten Eis ist hartgekocht, die obere zerrinnt. Auch der Dotter ist halb hart, halb weich. Offenbar wurde dem Ei nur ein kochendes Wasserbad zugestanden, das bis zur Hälfte gereicht hat.

Also handhabe ich es wie wir es in der Firma gelernt haben: definiere, wer dafür zuständig ist, was erwartet wird und  wann.

So bestelle ich also das Ei mit den Worten (frei aus dem Englischen übersetzt, zumindest habe ich es so gemeint): „Bitte sagen Sie dem Koch (= wer), ich hätte gerne ein weiches Ei (= was), das 5 Minuten (= wann) gekocht wurde.“ Das hat dann auch wirklich gut funktioniert!

Es verbleibt ein Problem, das auch als „Ei des Kolumbus“ bekannt ist: es gibt hier keine Eierbecher. Ich würde jedoch für mein Frühstücksei eine andere Lösung als Christoph Kolumbus vorziehen.

Also habe ich mir angesehen, was als Lösung zur Verfügung steht. Und bin auf ein kleines Milchkännchen gestoßen, mit dem sich wunderbar das Ei auf die Spitze stellen lässt. (Praxistipp!)

Dass die Eier nummeriert aus der Küche kommen, hat mich auch noch etwas verwundert. Da ich mir nicht vorschreiben lassen will, ich welcher Reihenfolge ich meine zwei nun wirklich weichen Frühstückseier zu verzehren habe, habe ich eine kleine Revolution gestartet und mit Ei zwei begonnen:

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(Dieses Foto steht stellvertretend für all meine Frühstückseier. Die Ketchupflecken links wurden von der Küche zur Dekoration auf den Teller gepatzt.)

 

Songkran – Happy New Year

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Songkran – wieder ein Wort aus dem Sanskrit – beschreibt den Übergang eines Tierkreiszeichens ins nächste – dementsprechend gibt es auch zwölf Mal jährlich Songkran, aber das entscheidende findet beim Wechsel der Sonne in das erste Zeichen der Tierkreises, des Widders statt und ist festgelegt mit 13. April. Es bezeichnet das traditionelle Neujahrsfest in Thailand. Wir haben diesmal das Glück daran teilnehmen zu dürfen.

Traditionellerweise beginnt das Fest schon am Vortag, an dem die Thais ihre Häuser putzen und für das Neue Jahr vorbereiten. Am 13. April früh morgens begeht man das eigentliche Fest dann mit einer Opfergabe an die buddhistischen Mönche entweder im Tempel oder wie bei uns in Pranburi, wo die Mönche von Haus zu Haus ziehen und die Opfergaben entgegen nehmen. Die Hotelangestellten und einige der Gäste haben kleine Päckchen mit Speisen vorbereitet: diese enthalten unverderbliche Speisen wie Trockenfrüchte, Nüsse, Instantnudeln & Säfte und sind mit Blumen geschmückt. So übergeben wir unsere Gaben jedem Mönch einzeln und werden im Anschluss daran von ihnen mit Wasser gesegnet, als Zeichen der Säuberung und Erneuerung.

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Eigentlich sollte es ja umgekehrt stattfinden, so sagt es zumindest der Brauch. Man begibt sich in den Tempel und „badet“ dort den Vorsteher der Mönche und die Buddha – Statuen, indem man sie mit Wasser beträufelt. Danach werden in Umzügen Buddha – Statuen auf geschmückten Wagen durch die Straßen gefahren, um allen die Möglichkeit zu geben, diese mit Wasser zu besprenkeln. Was im Laufe der Jahre daraus geworden ist, kennt wohl jeder aus der Medienberichterstattung: es herrscht Ausnahmezustand auf den Straßen der größeren Städte, eine einzige große Wasserschlacht; und wir natürlich mittendrin….

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Viele sind verkleidet, die meisten tragen zumindest Hawaii – Hemden; sehr schick auch Stefans Neuerwerbung! Allenorts wird man mit Wasser – teilweise eiskalt – übergossen und man bekommt mit den Worten „Happy New Year“ eine Paste aus Talcum Puder ins Gesicht geklatscht.

Jetzt geh’n wir zu den Hündchen! So schaut’s aus, Schatzi!

…mit diesen Worten mussten wir unser vormals als Lieblingslokal bezeichnetes Familienrestaurant rasch verlassen und zu den jungen Hündchen in einem anderen Restaurant eilen. Der Rest dieses Beitrags erfordert keine weitere Beschreibung, denke ich:

 

Mei Bier is ned deppat…

…war der berühmte Ausspruch eines Wiener Serienstars. Ich kann das nun bestätigen.

Da Bier in seiner Urform als Nahrungsmittel galt, ist dies ausnahmsweise (für meine Artikel zumindest) nicht in der Kategorie ‚Themenverfehlung‘ abgelegt.

Abends genieße ich unseren privaten Pool (4 m²) hier im Hotel meist mit einem gepflegtem Chang. Aber Vorsicht: wenn man die Flasche frisch öffnet, lässt man sie lieber nicht mit in den Pool: sie würde untergehen.

Mit der Zeit lernt das Bier dazu. Schluck für Schluck scheint es intelligenter zu werden. Bei etwas mehr als der Hälfte der Flasche hat das Bier schwimmen gelernt. Offenbar rein durch Beobachtung! Ich möchte die empirische Erkenntnistheorie nicht zu sehr loben, aber bitte hinterlasst mir Kommentare zu diesem Eintrag, falls ihr anderer Meinung seid oder eigene Beobachtungen zu diesem Phänomen beisteuert könnt!

Da ich davon ausgehe, dass ihr genauso überrascht ob dieser Theorie seid und euch nach einem Beweis sehnt, habe ich Mirjam gebeten ein Foto anzufertigen. Seht und staunt:

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Ich hoffe, euch mit diesem Beitrag einen praktischen Hinweis geliefert zu haben!

Pak Nampran – Pranburi

Pak Nampran nennt sich die Bucht, in der sich unser Hotel befindet und Pranburi ist sowohl die Stadt als auch der gleichnamige Landkreis dazu. Es liegt gut 300km südlich von Bangkok.

Wie schon erwähnt, waren wir vor einigen Jahren schon mal hier und haben die Gegend etwas erkundet. Wir haben gleich vis-a-vis unseres Hotels ein tolles familiär geführtes Thai Restaurant gefunden, das sich schnell zu unserem Lieblingslokal entwickelt hat. Dementsprechend groß war unsere Enttäuschung, als wir vor einigen Tagen bei unserer Ankunft feststellen mussten, dass es nicht mehr existiert und einer Ansammlung hässlicher Container gewichen ist. Gleich am ersten Abend sind wir also mal losgegangen, um „unser“ Lokal wiederzufinden, leider ohne Erfolg. Wir haben zwar ein paar andere Futterstellen für uns gefunden, wo wir auch satt geworden sind, haben aber schon immer wieder sehnsüchtig an die Gerichte von damals gedacht.

Als wir gestern Nachmittag dann so gemütlich am Strand entlang spaziert sind, ist uns ein Banner aufgefallen, das uns sehr bekannt vorkam und nach näherer Begutachtung haben wir mit Freude festgestellt, dass „unser“ Restaurant einfach nur ein paar hundert Meter weiter wieder aufgestellt worden ist. Nach einem kurzen, befriedigenden Blick in die Speisekarte war unsere Welt wieder vollkommen in Ordnung.

Hier gibt es die allerbesten Softshell – Krabben, die man sich nur vorstellen kann. Diese Art Krabben haben eine ganz weiche Schale, die einfach mitgebraten und gegessen wird. Was das Gericht hier aber so besonders macht, sind die vielen jungen noch violetten Knoblauchzehen, die einfach mit der Schale mitgebraten und so ganz knusprig und g’schmackig werden. Dazu passt am besten eine Sauce aus Limettensaft mit etwas Fischsauce, reichlich Chilli und etwas frischem Knoblauch. Es gibt nix Besseres…

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Außerdem haben wir noch rotes Fisch Curry gegessen (sehr, sehr scharf) und Wasserspinat (sehr, sehr gut) und ein paar Hühnerfügerl (sehr knusprig). Alles in Allem ein vortreffliches Mahl.

Aleenta

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Aleenta stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie gesegnetes, langes, gesundes und lohnendes Leben. Sowie Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen und das zu tun und zu lassen, was einem gefällt. Es ist auch der Name unseres Resorts und es spiegelt die Philosophie des Hotels ganz gut wieder. Es wird sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gelegt. Wir waren schon vor fünf Jahren mal hier und fanden es ganz bezaubernd. Sehr relaxed und ungezwungen und vor allem weit weg von jeglicher Hektik.

Grundsätzlich hat sich auch nichts verändert: es ist mit seinen nur 20 Bungalows ein immer noch sehr kleines Resort. Auch blieben die kleinen Pool Villas größtenteils unverändert: Strand ist immer noch genau vor der Tür und man hört in der Nacht das Meer rauschen – dennoch fühlt es sich anders an. Es scheint, mit dem Führungswechsel im Management, hat das Aleenta eine andere Ausrichtung bekommen – wo man zum Beispiel vor fünf Jahren noch kostenlos und ungefragt sein Frühstück ganz selbstverständlich auf der eigenen Terrasse serviert bekam, gibt es dies nur noch auf Vorbestellung und gegen Aufpreis. Also begibt man sich nun zum Restaurant und wird unmittelbar aus seiner Urlaubs – Verschlafenheit gerissen, weil das Personal extrem hektisch durch die Gegend wirbelt und, ganz ehrlich, auch nicht besonders herzlich ist. Frühstück wird in meinen Augen ja sowieso überbewertet, also gehe ich, wie im normalen Leben auch, wieder zum Frühstück- Auslassen über. Dies beschert mir hier einen viel entspannteren Start in den Tag. Dies und andere Kleinigkeiten sind uns leider etwas negativ aufgefallen.

Trotzdem ist es hier wunderschön: die Bungalows sind sehr nett eingerichtet mit einem Freiluft Badezimmer und haben alle einen eigenen Pool. Unsere kleine Villa hat on top noch ein eigenes privates Sonnendeck, wo man ganz herrlich sonnenbaden oder am Abend noch ein Glaserl Wein genießen kann. Hier lässt es sich schon ganz  gut die Zeit verbringen 🙂

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Ein Wort zu WordPress

wordpress-logo-stacked-rgbWir erstellen diesen Blog ja mit einer Software namens WordPress. Dieses Programm bietet viele Möglichkeiten.

Da mehrere Freunde und Familienmitglieder diesen Blog lesen, die noch keine Erfahrung damit haben, hier ein paar Hinweise zur Nutzung!

Ihr könnt euch bei diesem Blog registrieren!

Ganz unten im Blog auf „Registrieren“ klicken, oder einfach hier klicken!

Die Vorteile:

  • eure Kommentare sind sofort sichtbar (ansonsten müssen wir sie erst per Hand freigeben)
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Captcha – kurz erklärt

Wir verwenden „Captcha“, um zu verhindern, dass Fremde ihre Werbung auf unserer Seite platzieren (zB. über die Kommantarfunktion). Da diese Vorgänge meist per Computer automatisch passieren, haben wir eine einfache Rechenaufgabe, die sich regelmäßig ändert, bei den relevanten Funktionen aktiviert.

Falls ihr also gefragt werdet, was „neun – 5 = ?“ ergibt, wäre die richtige Antwort 4. 😉

Diese Aufgabe kann ein Computer nicht erkennen und wird daran scheitern. Damit verhindern wir, dass Werbung oder andere unerwünschte Nachrichten auf unserem Blog landen.

Sorry für den kurzen Ausflug in die Technik!