Die Reisfelder von Tegalalang

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Denkt man an Bali, denkt man an Reisfelder. Keine andere Landschaftsform verbindet man mehr mit der Insel der Götter, als die immer noch in mühseliger Handarbeit kultivierten, entlang der Hänge angelegten Reisterrassen. Die Balinesen nennen sie auch „Treppen zu den Göttern“.

So kommt es, dass jeder, der in Ubud weilt, sich auch die Reisfelder von Tegalagang ansieht. Keine zehn Autominuten vom Zentrum entfernt, eröffnet sich einem der Blick auf sattes Grün. Wie so viele andere „Sehenswürdigkeiten“ in Bali, werden auch diese kommerziell komplett ausgeschlachtet. Man zahlt fürs Parken, dann den Eintritt für die Reisfelder, danach die unvermeidbaren Standln links und rechts der Straße, wer eine Führung möchte, wird natürlich auch zur Kassa gebeten. Immerhin ist das Fotografiern noch kostenlos – noch, denn wir haben andernorts auch schon erlebt, dass man nur gegen Einwurf barer Münze den Fotoapparat zücken darf. img_3979img_3983img_4017img_3986

Übrigens gelten die von Stefan schon mehrfach erwähnten Balinesischen Enten als lebende Schädlingsbekämpfer und fristen Zeit ihres irdischen Daseins ein paradiesisches Leben inmitten der üppigen Reisfelder, um ebendiese von Unkraut, Insekten und vor allem Schnecken frei zu halten. Wir wissen alle mittelrweile nur zu gut, wo sie letztendlich, derart gemästet, ihre finale Bestimmung finden. Mahlzeit! img_4068img_1329

 

Ein kleiner Snack erfüllt seinen Zweck…

„das reimt sich, und was sich reimt ist gut…“, hat einmal ein weiser Pumuckel gesagt.

Eigentlich wollte ich ja nur die Wäsche zur Laundry bringen, damit wir für die letzten Tage gerüstet sind und vielleicht zu Hause weniger Aufwand mit dem Waschen haben. Aber es soll ja keine Eile aufkommen – da bleibt Zeit für ein Bier und eben einen Snack.

Viele Restaurants haben hier in der Futterstraße Jl. Pantai Mengiat (mit vielen Restaurants und Bars) noch geschlossen. Das Lokal „Beergarden“ hat aber offen, ist in der Nähe und die Bar voll mit Engländern.

Ich habe den Appetizer „Three deep fried Prawns“ für die kulinarische Unterstützung des Besuchs gewählt. Die waren überraschend lecker. Der Koch muss was vom Panieren verstehen – der Name des Chefs ist Andreas Menzel (oder so ähnlich; Name von der Redaktion vergessen). Auf der Karte gibt es (neben lokalen Gerichten und einer Auswahl an thailändischer Küche) auch Linsensuppe mit Wiener Würstchen, Cordon Bleu in verschiedenen Schreibweisen, Gulasch, Beef Stroganoff, Hunter Schnitzel, Stelze und Geschnetzeltes „Züricher Style“.

So ein westlicher Ausflug tut nach gut zwei Wochen auf der Insel auch mal wieder gut. Ich werde es aber bei den drei kleinen Meerestierchen belassen, heute Abend schauen wir zum Jimbaran Bay, das für seine Strandlokale und die Meeresfrüchte berühmt ist. Stay tuned!

Im Affenwald

Am Rande von Ubud befinet sich der Monkey Forest, ein kleiner Naturpark, der neben einem hindusitischen Tempel auch eine heilige Quelle beherbergt. Und natürlich auch die namensgebenden Affen, die zuhauf und gar nicht scheu durch den Wald laufen und sich nur zu gerne von den vielen Touristen füttern lassen. Ganz entzückend, die kleinen Äffchen, vor allem aber ist der Wald zauberhaft. img_1232img_1192img_1227 img_1238 img_1240 img_1247 img_1253 img_1261

 

Krka Fälle

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Wir sind am Freitag Nachmittag nach einem kurzen Tankstopp bei Šibenik in der Heimatmarina des Boots in Skradin angekommen. Die  Nacht auf Samstag haben wir noch am Schiff verbracht.

Skradin ist bekannt, weil es der Startpunkt für die Besichtigungsfahrten zum Nationalpark Krka und den berühmten Wasserfällen ist.

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IMG_4217Das Boot für den Transfern zum Nationalpark fährt stündlich und bringt uns in ca. 15-20 Minuten in die Nähe der Wasserfälle.

IMG_4250Die ganze Anlage ist sehr schön gestaltet, man wandert auf einem festen Steg durch die Anlage, kann die Wasserfälle bewundern und einzelne erhaltene Anlagen besichtigen, wie zum Beispiel die weltweit zweite Wechselstromturbine, entwickelt von Nikola Tesla, die hier in Betrieb war.

IMG_4310Oder eine alte, authentisch erhaltene Schmiede:

IMG_4346Aber nun wieder zurück zu den Wasserfällen:

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IMG_4388Auch zahlreiche Fische haben hier ein gutes Leben.

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Fische füttern…

Die Aussage „Fische füttern“ bedeutet ja in der Seglerfachsprache, dass man sich über die Railing beugt und Nahrung an die Fische übergibt, die man vorher selbst eingenommen hat. Bisher ging’s mir gut beim Segeln, alles kein Problem. Ganz im Gegenteil: große Freude. Je mehr das Meer über’s Boot sprüht oder Wellen gegen das Boot schlagen. Aber gestern sind wir von Telascica zur Insel Zirje gesegelt, mit Windstärken bis 25 kts, Kreuzwellen und das bei Vollgas. Mehrere Stunden. Ungut.

Unmittelbar habe ich keine Aufnahme machen können, aber eine jugendfreie Version haben wir heute für euch nachgestellt:

 

Naturbeobachtungen

Ihr werdet euch schon gefragt haben, was wir die letzten zwei Tage erlebt haben, nachdem es keine neuen Einträge zum Blog gegeben hat.

Einerseits haben wir natürlich seinerzeit bei den Marketing-Seminaren gut aufgepasst und wissen, dass sich der Wert einer Marke (= dieses Blogs) steigert, indem man sich etwas rar macht und die Leser zappeln lässt.

Andererseits haben wir uns auf Beobachtungen aller Art konzentriert. Das Meer, die Massagen, die wir uns genehmigen, das Blubbern im Pool und vieles mehr. Ach ja, und Mirjam auf die sechs kleinen Hündchen, von denen wir ja auch schon berichtet haben.

Dass wir unseren Pool einfach nicht für uns alleine haben, haben wir auch beobachtet. Um das zu belegen, habe ich gleich ein paar Beweisfotos angefertigt. Dank Mirjams neuem Fotoapparat, der wunderbar mit meinem alten 300mm-Objektiv harmoniert, sind die Fotos – wie ich meine – gelungen:

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Den Vogel haben wir übrigens nicht identifiziert, er konnte sich nicht ausweisen und ist davongeflogen. So, jetzt ist er weg, ich geh‘ jetzt wieder in den Pool.

Jetzt geh’n wir zu den Hündchen! So schaut’s aus, Schatzi!

…mit diesen Worten mussten wir unser vormals als Lieblingslokal bezeichnetes Familienrestaurant rasch verlassen und zu den jungen Hündchen in einem anderen Restaurant eilen. Der Rest dieses Beitrags erfordert keine weitere Beschreibung, denke ich:

 

Wir haben tierischen Besuch

Mirjam wird unser Hotel und die Gegend noch genauer beschreiben. Ich erzähl euch derweil von unseren tierischen Besuchern. Nachdem dieser Beitrag nicht direkt und auch nicht indirekt, also eh nix, mit Essen zu tun hat, habe ich die Kategorien ‚Themenverfehlung‘ und ‚Wildtiere‘ angelegt. Nur zur Info.

Da springe ich ungeahnt der drohenden Gefahr vorgestern vor dem Schlafengehen zur Abkühlung in den Pool. Ich habe schnell das Gefühl gehabt, dass ich nicht allein bin. Überall sind hier kleine Tonfiguren von Fröschen, so wie bei uns die Gartenzwerge. Manche Tonfrösche haben auch ein großes Loch oben im Kopf. Das sind dann Schirmständerfrösche.

Aber das Objekt neben meinem Kopf, starr wie ein Tonfrosch, bläst immer so eine Blase unter dem Kopf auf. Quak! Und draußen war ich aus dem Becken.

Der echte Frosch hat in seiner Starre noch brav eine ausführliche Fotosession durchgehalten. Wir sind dann schlafen gegangen.
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In der Nacht war ich kurz munter und habe nach dem Besucher gesehen. Er ist da grad in der Nähe des Abflusses gesessen – diese Stufe wird ja von Wasser umspült. Da hat ers sicher feiner. Seither haben wir ihn nicht mehr gesehen.

Nachdem das nicht unsere einzige Begegnung mit den Wildtieren war, zahlt sich dieser Beitrag aus. Von einem recht großen schwarzen Käfer in der Nähe der Vorhänge haben wir leider keine Fotos. Mirjam hat den Käfer blitzschnell und todesmutig mit einem Handtuch zum Strand befördert.

Heute kommt ein unerwarteter Aufschrei: „Ein Salamander, aber was für ein großer auch!“
Ich habe ja aus dem Erlebten gelernt und für euch sofort zur Kamera gegriffen. Der Salamander war problemlos davon zu überzeugen, dass er im Open Air-Badezimmer besser aufgehoben ist. Nachdem er dann noch länger bei der Duschverkleidung rausgeguckt hat, haben wir am Weg zu unserer nächsten Station am Frontdesk Bescheid gegeben.
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Ein Einheimischer, der uns außerhalb seiner offensichtlichen Tätigkeit als Kammerjäger schon als (Taxi-)Fahrer bekannt ist, hat den Fall übernommen. Große Freude dürfte er dem international eindeutigen Gesichtsausdruck auch nicht mit dieser Aufgabe gehabt haben.