Jetzt wird’s riskant…

Wir verlassen uns bei Asien-Urlauben auf Moskitoabwehrmittel („Moskito related Weapon of Mass Destruction“) und Gin Tonic. Als Reiseprofis haben wir immer ausreichend dabei. Aber jetzt ist es passiert: die Gin-Flasche ist nach zwei Wochen Reise leer und Tonic haben wir auch nicht mehr.
Morgen fahren wir nach Nusa Dua, sind also nicht mehr im Jungel-Gebiet, sondern eher im Städtischen. Da haben wir gerade noch die Kurve gekriegt…

Hahnenkampf

Wie schon ausführlich erwähnt befinden wir uns im Norden der Insel. Hierher verirren sich nicht allzu viele Touristen. Daher kann man hier noch eher ein Gefühl für Land und Menschen bekommen. Als wir heute einen kleinen Ausflug gemacht haben, ist uns nicht weit von unsrem Haus ein Ansammlung an parkenden Mopeds aufgefallen. Nur kurze Zeit später erspähten wir auch etwas von der Straße zurück gesetzt eine wild gestikulierende Menschenmenge. Neugierig wie wir nun mal sind, haben wir unser Moped zu den anderen dazu gestellt und uns gleich mal unter die Leute gemischt. Um uns hauptsächlich Männer, die wild herum fuchteln, und sich um eine Stelle scharren. Das ununterbrochene Krähen und der ganz offensichtlich schnelle Besitzerwechsel von Geldbündeln lässt keine Zweifel, dass es sich hier um einen Hahnenkampf handeln muss. Hahnenkämpfe sind in Bali außerordentlich beliebt und die Männer setzen teils horrende Beträge auf die einzelnen Tiere.wp-1476279429706.jpg

Für uns bietet dies in erster Linie eine hervorragende Möglichkeit, einen kleinen Snack zu uns zu nehmen. Es gibt verschiedene Stände mit Obst, Zigaretten, Suppen etc. Wir wählen die Suppe mit Fleischbällchen und Gemüse. Die Bällchen sind recht fest, etwas zäh, aber die Suppe ist ganz hervorragend. wp-1476279429699.jpg

Zum Glück bin ich mit dem Essen schon fast fertig, als einer der Kämpfe gerade beendet wird und der leidvolle Verlierer-Hahn zur Seite gebracht und vor unseren Augen von seinen Qualen befreit wird. Mir bleibt der letzte Bissen im Hals stecken, es fließt Blut und mir wird schlecht. Kein Tier sollte rein zur Belustigung von Menschen derart leiden  müssen! wp-1476279429719.jpg

 

Home Sweet Home

Unser zu Hause, zumindest für die nächsten paar Tage, ist ein Strandhaus in der Nähe von Singaraja, der zweitgrößten Stadt Balis. Und DAS ist unsre Aussicht, und zwar so ziemlich von jedem Punkt des Hauses aus: vom Wohnzimmer, vom Schlafzimmern und sogar von der Badewanne aus: img_0320

Den Pool und das Haus haben wir ganz für uns alleine und wir haben auch vor, die Ruhe und Abgeschiedenheit auch voll und ganz auszukosten 🙂img_0321img_0319img_0318img_0330

The Majestic Kuala Lumpur

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Die beiden Nächte in Kuala Lumpur verbrachten wir im Hotel Majestic. Die Wahl fiel in diesem Fall nicht schwer – schon vor neun Jahren nächtigten wir mal in einem Majestic Hotel, und zwar in Saigon. Nach einem Schlaf – Marathon von über 24 Stunden hat Stefan eben jenes Hotel zum allerbesten Hotel, in dem er jemals abgestiegen ist, erkoren und seither seine Meinung nicht revidiert. Also war ziemlich schnell klar, dass wir uns auch in Kuala Lumpur für das Majestic  entscheiden würden und haben es nicht bereut. Wo ich in Saigon noch immun zu sein schien gegen die einschläfernde Wirkung des Hotelzimmers und die Stadt auf eigene Faust erkundet habe, hat es uns diesmal beide voll erwischt. Schon am ersten Tag haben wir einen (unbeabsichtigten) mehrstündigen Mittagsschlaf eingelegt, natürlich nur Jetlag bedingt. Nur wenige Stunden später sind wir wieder todmüde in die Federn gefallen und erst am nächsten Tag nach 14:00 aufgewacht.

Wie schon in Saigon, besteht auch das Haus in Kuala Lumpur aus einem traditionellen Kolonialbau mit modernem Zubau, was sich img_0129auch jeweils in der Inneneinrichtung widerspiegelt. Viel Stuck, Holz undimg_0132 schwere Möbel im Altbau, schnörkellose Eleganz im modernen Teil. Wir haben uns noch jedes mal für die moderneren Zimmer entschieden. Auch als uns diesmal an der Rezeption eine Suite in kolonialem Stil angeboten wurde, haben wir uns lieber für unser vorab gebuchtes modernes Zimmer ausgesprochen. Wirklich ein ausgesprochen tolles Hotel.

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Bukit Bintang

 

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Unsere Rundfahrt endet dann auch bei den Twin Towers in KLCC – Kuala Lumpur City Centre (die Malaysier haben einen Hang zu diesen unleidlichen Akronymen, alles wird abgekürzt). Es ist viel zu spät, um noch die Aussichtsplattform zu besichtigen, selbst wenn wir das gewollt hätten. Wir sind nicht weiter traurig darüber und begeben uns zu Fuß in Richtung Bukit Bintang, DEM Shopping und Vergnügungsviertel in Kuala Lumpur schlechthin. Der Weg dahin führt uns zunächst in ein Shopping Center, wo wir im untersten Stockwerk durch einen ziemlich langen Fußgänger -Tunnel müssen und dann den Skywalk nehmen, wieder eine eigens für Fußgänger geschaffene Vorrichtung, die uns über die teils vierspurigen Straßen zu einem weiteren Shopping Center bringt. Bei der Stadtplanung wurde anscheinend auf die Fußgänger vergessen, denn es gibt kaum Möglichkeiten weitere Strecken auch nur halbwegs bequem zu erreichen, geschweige denn Zebrastreifen, Gehsteige und dergleichen.

In Bukit Bintang reiht sich ein Shopping Center an das Andere. Sämtliche Luxus Labels sind hier in einer Dichte vertreten, die Modemetropolen wir Paris oder Mailand ziemlich dürftig aussehen lassen. Mich wundert immer wieder, ob sich das für die Modehäuser wirklich auszahlt: drei Dior Filialen, zwei Louis Vuitton Boutiquen und ebensoviele Prada Shops innerhalb eines halben Quadratkilometers? Diese sind auch ausnahmslos immer leer. Ich habe in Asien noch nie jemanden tatsächlich IN einem dieser Geschäfte gesehen. Na, es wird sich schon lohnen, und zumindest sichert es Arbeitsplätze.

Für uns ist das Shopping Angebot heute mal zweitrangig. In erster Linie brauchen wir dringend was zum Essen, denn außer ein paar Satay Spießchen am Straßenrand, ist unsere heutige Verpflegung sehr dürftig ausgefallen. img_0155

Im Hotel meinte man, hier in Bukit Bintang gäbe es eine große Auswahl an Restaurants. Stimmt, aber leider hauptsächlich westliche (Fast) Food Ketten und Läden, die man eher als typische Touristenfalle bezeichnen würde.  Zu Stefans Unmut wandere ich immer weiter und weiter, ich habe ein richtig schlechtes Gewissen, kann schon seinen leeren Magen knurren hören, und meiner Stimmung ist das lange Suchen auch nicht zuträglich. Aber wir haben Glück und finden eine Straße, wo es vor Garküchen nur so wimmelt – Jalan Alor. Viele Tische sind sogar von Einheimischen belegt, meist ein untrügliches Zeichen für authentische und  sehr gute Küche. Wir werden nicht enttäuscht, essen hauptsächlich Fisch und Meeresfrüchte und lassen die quirlige Stimmung des Nachtmarktes auf uns wirken.img_0290img_0263img_0264img_0267img_0279

Kuala Lumpur

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Wie schon erwähnt ist unser erster Stop Kuala Lumpur. Jeder verbindet damit natürlich sofort die Petronas Twin Towers. Darüberhinaus wusste zumindest ich nicht wirklich, was zu erwarten.  Auch wenn man vorab Reiseführer wälzt und versucht, sich mittels Internet Recherche ein Bild der Zieldestination zu machen, ist es doch jedes Mal etwas ganz anderes vor Ort zu sein: kein Buch, Stadtplan oder Youtube – Video kann Einem vermitteln, wie es ist, mitten in einer noch unbekannten Stadt zu stehen und keine Ahnung zu haben, was sich hinter der nächsten Straßenecke verbirgt.

In solchen Fällen finde ich es immer recht nützlich, sich mal einen groben Überblick vor Ort zu verschaffen. Zu diesem Zweck nutzen wir sehr gerne die Hop-On Hop-Off Busse, die es mittlerweile in fast jeder größeren Stadt gibt. Man bekommt ziemlich schnell ein Gefühl für die Gegenden, die einen mehr oder weniger interessieren und kann überall aussteigen, sich etwas genauer ansehen oder einfach nur treiben lassen, und dann bequem wieder weiter fahren.

Kuala Lumpur hat uns wirklich positiv überrascht, denn wir hatten nicht erwartet, dass die Stadt derart begrünt ist. Neben den erwarteten Hochhäusern der City, erstrecken sich in und um den Stadtkern weitläufige Parks und Grünanlagen. Der im Osten der Stadt befindliche Lake District beherbergt  neben dem Istana Negara, dem einige Hektar umfassenden Nationalpalast nebst Gärten und Nationalmonument auch einen Botanischen Garten, einen Vogelpark, ein Planetarioum und einen Schmetterlingspark.img_0016img_0025img_0193img_0166

Weiter auf unserer Route lagen auch die Nationalmoschee, ein monströses, eher unhübsches Gebäude mit blauem Dach, unzählige Paläste und Denkmäler, der alte Bahnhof, der neue Bahnhof Sentral, der KL Tower, Chinatown, Little India, der Central Market und viele andere mehr, die ich mir nicht merken konnte und natürlich auch die bereits erwähnten Petronas Twin Towers. Die übliche Touristenroute eben, etwas langweilig, aber meines Erachtens eine solide Ausgangsbasis, um dann beim nächsten Mal jene Platzerl aufzusuchen, wo man sich wohl gefühlt hat und von dort aus auf eigene Faust weitere Erkundungen zu starten.img_0039img_0147img_0074img_0049img_0057img_0087

 

 

 

 

 

 

Roma

Wir haben endlich mal wieder Urlaub! Ganz schön lange ist es her, dass wir verreist sind und deshalb freuen wir uns nun umso mehr darüber, dass wir ein paar Tage in Rom verbringen können. Die ewige Stadt ist uns nicht fremd, wir sind immer mal wieder hier, um gut zu essen, das Dolce Far‘ Niente zu genießen und natürlich auch ein bisserl zu shoppen.

Gestern sind wir in Trastevere gelandet, einem Stadtteil von Rom, der jenseits des Tibers liegt, was schon der Name verrät.. Darüber hinaus ist es trotz immer größerer Beliebtheit bei Touristen immer noch eine recht ursprüngliche Ecke der Stadt geblieben und wenn man von den Touristenpfaden mal links oder rechts abbiegt, eröffnen sich einem ganz wundervoll idyllische kleine Plätze und Gassen.

Selbstverständlich gab es da auch den ersten echten italienischen Espresso für uns…

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Im Herzen des Viertels befindet sich eine der ältesten und meines Erachtens auch eine der schönsten Kirchen Roms, die Basilica di Santa Maria in Trastevere, berühmt für ihre Mosaike aus dem 12. und 13. Jahhundert.

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Gegen Abend zog es uns dann wieder Richtung Hotel und Piazza Navona, wo wir im Da Francesco vorzüglichst gespeist haben: als Primo Piatto eine kleine Portion handgemachte Tagliatelle Cacio e Pepe (mit Pecorino und Pfeffer) für Stefan und Miesmuscheln für mich, danach hatte Stefan eine Tagliata (aufgeschnittenes Rindersteak) auf Ruccola und für mich gab’s lang ersehnte gebratene Steinpilze. Auf eine Nachspeise haben wir verzichtet.IMG_3252IMG_3253IMG_3255IMG_3254

 

Fasching!

Letzten Samstag waren wir in Linz zu einem Faschingsfest eingeladen und natürlich haben wir uns auch verkleidet, diesmal gingen wir als Waldelfen. Die Kostüme haben wir selbstverständlich mit sehr viel Liebe und Hingabe selbst gebastelt, sogar die Schuhe! Das Fest war großartig, wir haben uns ganz prächtig amüsiert und sehr viel Spaß gehabt.

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Übernachtet haben wir im Hotel am Domplatz mit Blick auf den Linzer Marien Dom. Sehr nettes Hotel, perfekt gelegen im Zentrum von Linz, äußerst empfehlenswert.IMG_3070IMG_3074IMG_3077IMG_3079IMG_3081IMG_3118

Eine kleine Auszeit – St. Martins Therme & Lodge

Weil das neue Jahr soo stressig angefangen hat, und wir uns auch noch kaum vom letzten Jahr erholt haben, sind wir für ein paar Tage in die St. Martins Therme & Lodge gefahren. Genau das Richtige für eine kleine Auszeit zwischendurch. Von Wien aus innerhalb einer guten Stunde erreichbar, lässt es sich im Lodge – Spa – Bereich herrlich plantschen und entspannen. Diverse Dampfbäder und unterschiedlich temperierte Saunen sorgen für ausreichend Abwechslung. Die Zimmer sind recht schlicht gehalten, aber durchaus geräumig und gemütlich.

Natürlich darf auch der kulinarische Teil nicht zu kurz kommen: mit im Paket ist ein 4 – Gänge Abendessen sowie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.

Das 4- Gänge Abendessen bedarf keiner besonderen Erwähnung, war eher durchschnittlich. Suppe schmeckte nach Suppenwürfel, der Saibling hat „gegrundelt“, die Kalbfleischröllchen waren hart und die Nougatknödel haben sehr industriell geschmeckt. Hätte es nicht das sensationelle Vorspeisenbuffet gegeben, wären wir wohl hungrig und sehr enttäuscht zu Bett gegangen. So aber hatten wir eine tolle Auswahl an geräuchertem Fisch, verschiedensten Schinken- und Käsesorten, wie auch Rohkost- und Gemüsesalaten, die gemeinsam mit einer sehr umfangreichen Weinkarte unseren Abend vollendeten.

Eben Wellness von Innen und Außen.IMG_3044IMG_3042IMG_3035

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Der Süden

Gestern haben wir den Norden der Insel erkundet und heute haben wir uns den Süden vorgenommen. Wir sind an alten Windmühlen vorbei über Perivolos nach Perissa gefahren, wo wir unsere Zehen ins Meer gesteckt haben. Santorini ist bekannt für den schwarzen Sand vulkanischen Ursprungs, der an den meisten Stränden vorzufinden ist. Natürlich haben wir dort auch eine Kleinigkeit gegessen: Oktopussalat und gegrillten Feta, letzterer war sehr gut, Oktopus hatte noch etwas zu viel Biss, um nicht zu sagen er war richtig zäh.

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Schließlich sind wir bis zum südwestlichsten Zipfel der Insel gefahren, wo sich ein toller Leuchtturm befindet.

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Žirje

IMG_4174Die letzten beiden Tage unseres Segeltörns lag unser Boot in einer Bucht bei Žirje, der südlichsten Kornateninsel. Es war zu stürmisch, um wieder weiter raus aufs Meer zu fahren und in der Bucht war es zumindest windgeschützt. Nach der langen Überfahrt zwei Tage zuvor von Telascica war keiner von uns besonders erpicht auf die raue See. So genossen wir etwas Ruhe und Sonne bevor wir dann gestern von Žirje wieder nach Skradin, unseren Heimathafen gefahren sind.IMG_4131IMG_4120IMG_4141

Telašćica

Mit der Marina in Murter hatten wir richtig Glück, endlich mal keine grölenden Österreicher im Boot nebenan. Demnach sind wir heute Morgen nach einer geruhsamen Nacht ziemlich zeitig aufgebrochen und Richtung Kornaten gesegelt, um dann in einer Bucht in Telašćica an einer Boje festzumachen. Telašćica ist ein Naturpark, der sich an der südöstlichen Spitze der Insel Dugi Otok befindet und im Süden an die Kornaten grenzt. Den Nachmittag verbringen wir mit Dinghi wassern, baden und Stefan natürlich mit funken (darüber gibt es dann aber sicher noch einen umfassenderen Bericht).IMG_3889IMG_3918IMG_3926IMG_4024IMG_4092

Ganz besondere Freude hatten wir mit dem Eis – Boot, das plötzlich in unserer Bucht aufgetaucht ist…IMG_3973

 

Murter

Gestern haben wir zu Mittag Vodice verlassen und sind dann Richtung Norden an vielen kleinen Inseln vorbei nach Murter gesegelt. Der Wind war genau richtig und das Wetter fast gut, sodass wir recht zügig voran gekommen sind. Mit Motor durch die Gegend zu schippern macht schon Spaß, aber segeln ist dann doch noch mal ganz was anderes – plötzlich ist es ganz ruhig und die wunderschöne Umgebung zieht an einem vorbei. Das entschädigt Einen dann schon für jedwede Einschränkungen an Platz und Komfort. IMG_3863IMG_3733

Als es dann Zeit für’s Abendessen wurde, sind wir einer Empfehlung gefolgt und waren in dem kleinen Örtchen Murter, dem Hauptort der gleichnamigen Insel, in der Konoba Boba – und es war ganz vortrefflich. Sehr gutes Essen und toller Service. Für uns gab es zum wiederholten Mal Muscheln, diesmal in Weißweinsauce, gefolgt von einem Black Angus Steak für Stefan und einem Goldbrasserl für mich.IMG_2519IMG_2523IMG_2522

 

Sehr gewöhnungsbedürftig so eine Nacht an Bord…

Eigentlich ist es wie Campen: man fragt sich die ganze Zeit, warum zum Teufel man sich so was antut, wo es doch schließlich unzählige wunderschöne Hotels um die Ecke gibt. Auf dem Boot ist es nämlich total ungemütlich: die Kajüten sind sehr eng, die Luft stickig und das ständige Geschaukel macht’s nicht gerade viel besser. Außerdem steht in so einer Marina ein Boot neben dem anderen; dementsprechend bekommt man auch alles mit, was auf den Nachbarbooten so vor sich geht – und das ist so Einiges: Streitereien über die Ausgaben der Bordkassa, lautstarke Volksmusik, nicht ordentlich verzurrte Taue, die ununterbrochen gegen einen Masten schlagen und natürlich auch jegliches Schnarchen Mitreisender. Neben des sehr begrenzten Platzangebotes eigentlich bei weitem das Schlimmste. Aber zum Glück gibt‘s Oropax  – und das verhilft uns doch noch zu etwas Schlaf.

Heute ist das Wetter leider nicht ganz so wie bestellt – sehr bewölkt und weit windiger als uns lieb ist. Wir schippern daher gemütlich die Krka entlang bis ans Meer und danach weiter zu einer etwas geschützteren Bucht, wo wir ankern und einen kurzen Badestop einlegen. Für mich ist es definitv viel zu kalt zum Baden – brrrrrr, vielleicht ein andermal. IMG_3733

Es gibt Gewitterwarnung für den Abend, daher ändern wir kurzerhand unsere Pläne und fahren nach Vodice in die Marina, wo wir nach einem sehr schwierigen Einparkmanöver und einem klitzekleinen Busara mit einem anderen Boot letztendlich doch noch sicher anlegen. Das macht uns für 15 Minuten zu Hauptattraktion in der Marina. Ich setzte die Sonnenbrille auf und ziehe mir das Kapperl etwas weiter in Gesicht – nicht, dass mich auch noch wer kennt;-)

Auf den Schock hin hilft nur eins – Essen. Während der Rest der Mannschaft Mittagsschläfchen hält oder Vodka – Red Bull tankt, machen Stefan und ich uns auf den Weg in den Ort und finden das perfekte Essen für den Anlaß – Vongole Buzzara, Venusmuscheln in einer Sauce aus Olivenöl, Knoblauch, etwas Wurzelgemüse und Tomaten – unübertrefflich! Es schmeckt so hervorragend, dass wir auch noch Miesmuscheln Buzara bestellen und auch diese Portion ist im Handumdrehen verputzt.IMG_3753IMG_3765

 

Kulinarisches Heimweh

So sehr wir das Thai Essen auch mögen, kommt irgendwann mal der Zeiptpunkt, an dem wir uns nach etwas Heimischem sehnen – ohne Chili, ohne Soja- oder Fischsauce, und gerne auch mal wieder mit Messer und Gabel zu essen… zum Glück gibt’s ganz in der Nähe das Pranberry, ein sehr nettes kleines Bed & Breakfast, wo auch gelegentlich abends gekocht wird. Auf der Karte stehen mediterrane Gerichte, viel Pasta, Calamari und auch Salat.  Genau das Richtige, wenn Einen das kulinarische Heimweh packt.

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Cambodia: pfuh, heiß hier!

Höchste Zeit, dass ich mich mal wieder melde! Mirjam liegt geschlaucht neben mir. Draußen hats 38 Grad im Schatten.

Wir sind vor 5 Stunden am Angkor International Airport Siem Riep gelandet. War nur ein Katzensprung, leider haben wir in Bangkok zeitig zum Flughafen müssen und jetlagbedingt nur 2 Stunden geschlafen.

Die Straßen werden schon für das „Khmer New Year 2015“ geschmückt. Am 13. April wird hier das neue Jahr gefeiert.

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Vorhin haben wir den Markt besucht und die Küche der Khmer verkostet. Sehr lecker und definitiv einen eigenen Blog-Eintrag Wert! Stay tuned! Wir melden uns wieder, vorher besuchen wir noch Angkor Wat.

Abflug!

Es ist soweit, wir befinden uns schon am Flughafen. Um uns die Zeit bis zum Abflug etwas zu verkürzen, haben wir uns für einen kurzen Abstecher ins Bistro „Zugvogel“ entschieden. Ein kleiner Aperitiv geht immer, genauso wie ein dezentes  Anitpasti Platterl 🙂 Prosciutto und Parmigiano haben uns sehr gemundet, mit dem Weckerl hatte Stefan hingegen etwas weniger Freude…..