Nusa Dua

Die letze Woche unseres Urlaubs verbringen wir in Nusa Dua, damit wir auch den Süden der Insel erkunden können. Im Vorfeld der Reise haben wir uns einige Gedanken darüber gemacht, wo genau wir im Süden Station machen sollen. Von Anfang an war klar, dass weder Kuta noch Seminyak, die beiden Touristenhchburgen der Insel,  in Frage kommen, handelt es sich dabei doch um den „Ballermann“ der Australier.  Also wohin? Uluwatu vielleicht? Am äußersten Südzipfel, sehr malerisch gelegen, mit wildromantischen Surferstränden, aber sehr abgelegen und kaum ratsam als Ausgangspunkt für Erkundunstouren. Also doch nicht. Zuguterletzt ist dann durch die Wahl des Hotels die Entscheidung zwangsläufig auf Nusa Dua gefallen.

Das Hotel ist einmalig, Nusa Dua kann man sich sparen. Eine Anreihung von Fünfsternhotels an malerischen, kitschig weißen Stränden. So weit, so gut, sogar mehr als das – perfekt. Darüber hinaus gibt es aber so gut wie nix. Ist man kein Pauschaltourist und hat kein All Inclusive Paket (wogegen ich mich aufs Äußerste wehre) so hat man seine liebe Not die Mahzeiten des Tages, abgesehen vom Frühstück, halbwegs zufriedenstellend zu bestreiten. Klar kann man in einer der offensichtlichen Touristenfallen einkehren, oder wie die meisten in einem der Hotels essen. Wir haben beides ausprobiert; kein Kommentar zu Ersterem, ein definitives Kopfschütteln zu Letzterem. Zu weit überhöhten Preisen sitzt man dann gut gekühlt in einem unpersönlichen Hotelrestaurant und muss auch noch quälender Livemusik lauschen, welche in einer Lautstärke dargeboten wird, die keine Konversation zulässt. Lieber nicht…

Habe gerade gemerkt, dass ich nicht mal ein Foto von Nusa Dua posten kann, da mir hier einfach nichts Fotografierenswertes untergekommen ist 🙁

 

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wp-1476319915783.jpgHatte ich noch nie. Steht in unserem Urlaubsdomizil mitten im Raum rum. War mir bisher als „Amerikanischer Kühlschrank“ bekannt. So ein mannshoher Kühlschrank mit mehreren Funktionen. Brauche ich für daheim auch nicht, aber ist interessant einmal zu probieren und ein paar Tage zu nutzen.

Der Apparat besteht aus einem Kühlschrankteil, klassisch gehalten, auf der rechten Seite. Sowie einem Tiefkühlfach auf der linken Seite. Jeweils über die ganze Höhe.

Das ist aber bei Weitem nicht alles: für den raschen Zugriff im Notfall, lässt sich an der Front, rechts, durch kurzen Druck ein Fach öffnen, mit dem ein direkter Zugriff zu den wichtigsten gekühlten Getränken (wir wissen alle, was gemeint ist) möglich ist. Praktisch. Unterhalb befinden sich zwei Laden, in denen man Lebensmittel tiefkühlen kann, aber scheinbar nicht so kühl wie im separaten Tiefkühlfach:

Dass dann auf der linken Seite, beim Tiefkühlfach, ein Eis-Crusher verbaut ist, mit dem man stilsicher sein Getränk mit grob gehackten Eissplittern verfeinern kann, rundet die Sache ab. Seht mal, wie großartig sich damit ein Gin Tonic in Windeseile zusammenstellen lässt.

So sieht ein professioneller Gin Tonic mit dem beschriebenen Kühlschrank aus

So sieht ein professioneller Gin Tonic mit dem beschriebenen Kühlschrank aus

Die Temperaturen der einzelnen Fächer lassen sich separat digital wählen. Wäre ein Netzwerkanschluss vorhanden, wäre das Gerät vermutlich IoT (Internet of Things)-fähig. Ich bin überzeugt, bei den nächsten Modellen kommt das alles noch.

Links neben dem Eis-Crusher ist ein Spender für Eiswasser verbaut. Den habe ich nicht weiter probiert, das erfordert zu viel Körpereinsatz, weil ich mich bei so waghalsigen Versuchen meist verkühle.

Für die Ungeduligen gibt es noch jeweils eine „Power Freeze“ oder „Power Cool“-Funktion mit der sich Frischgekochtes vermutlich ratz-fatz abkühlen lässt. Das habe ich nicht weiter probiert – es war mir den Energiebedarf für einen Blog-Beitrag nicht wert und außerdem bleibt bei mir selten was vom Frischgekochten übrig.

Alles in allem ein tolles Gerät. Für meinen Geschmack etwas übertrieben und für unsere Breiten nicht nötig (wenn ich etwas kühlen will, kann ich es 8 Monate im Jahr aufs Fensterbrett legen). Einzig der Energieverbrauch würde mich noch interessieren, aber für so eine Messung bin ich hier im Urlaub nicht ausgerüstet.

Quadsch

So ein Quadsch. Wir wollten heute etwas mobiler werden. Üblicherweise mieten wir uns auf griechischen Inseln ja ein Moped und erkunden so jeden Winkel (, der uns interessiert – kein Zwang auf Vollständigkeit). Nachdem Mirjam vor einigen Monaten schlechte Erfahrungen auf ihrem motorisierten einspurigen Kraftfahrzeug gemacht hat (Umfall), war es ihr lieber, wir nehmen diesmal ein Quad (gesprochen: Kwod). Also ein Fahrzeug mit vier Rädern, zweispurig, mit geringerer Umfallwahrscheinlichkeit. Ich fahre. Also, gefunden haben wir sowas sofort. Es gibt einge Verleiher, die nur PKWs führen, aber die meisten haben eine große Auswahl an Mopeds, Quads und Strandbuggys. Also nehmen wir ein Quad. Falls es uns nicht gefällt, können wir jederzeit wechseln. Morgen zum Beispiel, dachten wir.
Wir sind losgefahren und mir war das von Anfang an unheimlich. Lenken muss man wie ein Muskelprotz, die Arme weit auseinander und dann eher drücken bzw. ziehen, damit das Ding Kurven fährt. Und dass das mit dem Hineinlehnen in die Kurven nix ist, war eh klar, aber dass es sich so bescheiden fahren lässt, hab ich mir nicht gedacht. Wir haben also nach ein paar Metern gleich wieder gebremst. Dann sind wir zu einem Parkplatz üben gefahren und haben dort entschieden, dass wir sofort gegen ein Moped tauschen werden. Gesagt getan.
Mit dem 125ccm Plastikmoped sind wir heute wunderbar vorangekommen und waren unter anderem in Oía. Mirjam wird euch berichten.

194 Stufen

wpid-20151011_152632.jpgWomit verbringen wir – gefühltermaßen – die meiste Zeit? Stufensteigen! Diese Insel ist nur für Geländegängige! Die Wege schmiegen sich entlang der steil abfallenden Küste. An sich schön zu gehen und der Ausblick ist durchgehend wunderbar, es ist ein ständiges auf und ab und hält fit.

wpid-20151012_155159.jpgAlleine um vom Hotelzimmer zum Ausgang (des Hotels) zu gelangen sind 194 Stufen zu bewältigen. Da überlegt man sich genau, was man mitnimmt. Ein Zurück, um schnell den Fotoapparat zu holen, den man vergessen hat, kommt eigentlich nicht in Frage.

wpid-20151011_170214.jpgAm ersten Abend sind wir nach Thira gewandert. Im Hafen tummeln sich zahlreiche Schiffe. Ausflugsboote vom und zum Vulkan, Beiboote zu großen Kreuzfahrtschiffen, die hier Station machen und unzählige Gäste an Land bringen bzw. wieder abholen. Der Aufstieg vom Hafen ist langwierig, man kann sich von einem Esel tragen lassen, aber es gibt auch eine Gondel als Alternative.wpid-20151011_165848.jpg

Krka Fälle

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Wir sind am Freitag Nachmittag nach einem kurzen Tankstopp bei Šibenik in der Heimatmarina des Boots in Skradin angekommen. Die  Nacht auf Samstag haben wir noch am Schiff verbracht.

Skradin ist bekannt, weil es der Startpunkt für die Besichtigungsfahrten zum Nationalpark Krka und den berühmten Wasserfällen ist.

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IMG_4217Das Boot für den Transfern zum Nationalpark fährt stündlich und bringt uns in ca. 15-20 Minuten in die Nähe der Wasserfälle.

IMG_4250Die ganze Anlage ist sehr schön gestaltet, man wandert auf einem festen Steg durch die Anlage, kann die Wasserfälle bewundern und einzelne erhaltene Anlagen besichtigen, wie zum Beispiel die weltweit zweite Wechselstromturbine, entwickelt von Nikola Tesla, die hier in Betrieb war.

IMG_4310Oder eine alte, authentisch erhaltene Schmiede:

IMG_4346Aber nun wieder zurück zu den Wasserfällen:

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IMG_4388Auch zahlreiche Fische haben hier ein gutes Leben.

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Wir segeln!

Hurra! Heute haben wir erstmals die Segel gehisst! Wir sind nach Murter zur Marina Hramina gesegelt.

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Ich habe auch die Rolle als Steuermann geübt. Macht mächtig Spaß und ist sehr interessant, ein bißerl ein Gefühl für das Boot zu bekommen…

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Harrr!!!

Unser Navigator Bernd hat den Kurs berechnet, der Skipper Flo hat’s geprüft:

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Bei der Einfahrt zur Marina hat unser Skipper den Funkkontakt hergestellt (Foto nachgestellt 😉 ):

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Sadisten!

Ich mag diese Thai Massagen. Sie sind oft etwas fester und durchdringender als die klassische Massage, die wir aus Europa kennen. Hier wird sie um umgerechnet 8 Euro fast an jeder Ecke lautstark mit den Worten „Massaaaaaaaasch?“ angeboten.

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Insgesamt vier solcher Massagen habe ich in den gut zwei Wochen hier genossen. Das war eigentlich immer recht angenehm und entspannend. Man könnte dabei fast einschlafen.
Nicht so heute: die Dame hat vorher gefragt: „strong?“ und ich habe dann noch mit einer männlichen Geste unterstrichen, dass sie ruhig fester massieren kann. Ihr Antwort war sowas wie, dass das ihre Spezialität wäre. Aha. Na dann bitte „medium, not so spicy ;-)“. Alle lachen.

Na das hab ich bereut. Kurz zusammengefasst war ich drei Mal kurz davor abzubrechen oder um eine Pause zu bitten. Dann hat sie aber eh irgendwann wieder losgelassen. Sie hatte offenbar auch Freude daran gehabt, wenn ich schnaufe oder stöhne vor Schmerzen. Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass sie immer zu ihren Kolleginnen kurz etwas sagt, bevor sie bei mir irgendeinen Punkt drückt, bei dem ich mir ein Stück Holz zwischen den Zähnen gewünscht hätte. Später waren alle Lymphknoten zer/ge-drückt, alle Sehnen gerissen oder gedeht und alle Muskel verschoben und geknetet. Entspannend war der Vorgang nicht, ich bin auch teilweise ins Schwitzen geraten, aber nachher war ich doch sehr relaxt. Ich war (tiefen)entspannter als nach den übrigen Massagen.
Wie sagt man so nett: es ist schon gut, wenn der Schmerz nachlässt…

Hier ein Foto mit unseren Masseusen.

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Die zweite Dame von rechts war die ‚Sadistin‘. Ich vermute sie hat eine Form der Nahkampfausbildung absolviert. Sowas gibt’s ja in Asien häufiger.

Jetzt geh’n wir zu den Hündchen! So schaut’s aus, Schatzi!

…mit diesen Worten mussten wir unser vormals als Lieblingslokal bezeichnetes Familienrestaurant rasch verlassen und zu den jungen Hündchen in einem anderen Restaurant eilen. Der Rest dieses Beitrags erfordert keine weitere Beschreibung, denke ich:

 

Ein Wort zu WordPress

wordpress-logo-stacked-rgbWir erstellen diesen Blog ja mit einer Software namens WordPress. Dieses Programm bietet viele Möglichkeiten.

Da mehrere Freunde und Familienmitglieder diesen Blog lesen, die noch keine Erfahrung damit haben, hier ein paar Hinweise zur Nutzung!

Ihr könnt euch bei diesem Blog registrieren!

Ganz unten im Blog auf „Registrieren“ klicken, oder einfach hier klicken!

Die Vorteile:

  • eure Kommentare sind sofort sichtbar (ansonsten müssen wir sie erst per Hand freigeben)
  • ihr werdet per Email informiert, sobald wir einen neuen Beitrag veröffentlichen und müsst nicht immer nachsehen, ob es etwas Neues gibt.

Captcha – kurz erklärt

Wir verwenden „Captcha“, um zu verhindern, dass Fremde ihre Werbung auf unserer Seite platzieren (zB. über die Kommantarfunktion). Da diese Vorgänge meist per Computer automatisch passieren, haben wir eine einfache Rechenaufgabe, die sich regelmäßig ändert, bei den relevanten Funktionen aktiviert.

Falls ihr also gefragt werdet, was „neun – 5 = ?“ ergibt, wäre die richtige Antwort 4. 😉

Diese Aufgabe kann ein Computer nicht erkennen und wird daran scheitern. Damit verhindern wir, dass Werbung oder andere unerwünschte Nachrichten auf unserem Blog landen.

Sorry für den kurzen Ausflug in die Technik!

Manicure and Pedicure

Wieder eine Themenverfehlung. Aber WordPress fragt mich immer, was mich bewegt. Also schreib ich. Hoffentlich ist Mirjam nicht grantig, wenn lauter ungustige Beiträge am Blog landen, bei denen vielen der Appetit vergeht. Erfahrungsgemäß wird sie’s mir sagen, wenn’s zu viel ist.

Also ich weiß nicht. Bisher war ich noch nie bei einer Manicure and Pedicure. (Oder hab’s vergessen. Kann leicht sein.) Aber wenn sie das nebenan um 8 Euro anbieten und ich eh Nägel schneiden muss, kann ich ja auch gleich mit Mirjam mitgehen.

Gegen das Nägelschneiden gibt’s auch nichts einzuwenden. Dass man sich um das bißerl Hornhaut kümmert, soll mir auch recht sein. Aber wozu man eine Nagelhaut entfernen und schneiden muss („Weil’s besser ausschaut!“) ist mir noch nicht ganz zugänglich.
Und dass sie mir in zwei Finger reinschneiden war auch nicht vereinbart. Ich mein, wir sprechen von keiner stark blutenden, klaffenden Wunde. Aber muss das sein? Ich sage: nein, für mich nicht.

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Einen Frisör bräuchte ich dann auch mal… Das wird ja hoffentlich unfallfrei über die Bühne gehen. Na euda…

Wir haben tierischen Besuch

Mirjam wird unser Hotel und die Gegend noch genauer beschreiben. Ich erzähl euch derweil von unseren tierischen Besuchern. Nachdem dieser Beitrag nicht direkt und auch nicht indirekt, also eh nix, mit Essen zu tun hat, habe ich die Kategorien ‚Themenverfehlung‘ und ‚Wildtiere‘ angelegt. Nur zur Info.

Da springe ich ungeahnt der drohenden Gefahr vorgestern vor dem Schlafengehen zur Abkühlung in den Pool. Ich habe schnell das Gefühl gehabt, dass ich nicht allein bin. Überall sind hier kleine Tonfiguren von Fröschen, so wie bei uns die Gartenzwerge. Manche Tonfrösche haben auch ein großes Loch oben im Kopf. Das sind dann Schirmständerfrösche.

Aber das Objekt neben meinem Kopf, starr wie ein Tonfrosch, bläst immer so eine Blase unter dem Kopf auf. Quak! Und draußen war ich aus dem Becken.

Der echte Frosch hat in seiner Starre noch brav eine ausführliche Fotosession durchgehalten. Wir sind dann schlafen gegangen.
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In der Nacht war ich kurz munter und habe nach dem Besucher gesehen. Er ist da grad in der Nähe des Abflusses gesessen – diese Stufe wird ja von Wasser umspült. Da hat ers sicher feiner. Seither haben wir ihn nicht mehr gesehen.

Nachdem das nicht unsere einzige Begegnung mit den Wildtieren war, zahlt sich dieser Beitrag aus. Von einem recht großen schwarzen Käfer in der Nähe der Vorhänge haben wir leider keine Fotos. Mirjam hat den Käfer blitzschnell und todesmutig mit einem Handtuch zum Strand befördert.

Heute kommt ein unerwarteter Aufschrei: „Ein Salamander, aber was für ein großer auch!“
Ich habe ja aus dem Erlebten gelernt und für euch sofort zur Kamera gegriffen. Der Salamander war problemlos davon zu überzeugen, dass er im Open Air-Badezimmer besser aufgehoben ist. Nachdem er dann noch länger bei der Duschverkleidung rausgeguckt hat, haben wir am Weg zu unserer nächsten Station am Frontdesk Bescheid gegeben.
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Ein Einheimischer, der uns außerhalb seiner offensichtlichen Tätigkeit als Kammerjäger schon als (Taxi-)Fahrer bekannt ist, hat den Fall übernommen. Große Freude dürfte er dem international eindeutigen Gesichtsausdruck auch nicht mit dieser Aufgabe gehabt haben.