Schnorcheln auf den San Blas-Inseln

Das letzte Mal war ich auf Bali schnorcheln. Da habe ich unter Wasser eine Schlange angetroffen, bin schnell rausgeschwommen und hab’s seither im Meer nicht mehr probiert.

Auf den San Blas-Inseln haben wir 4 Tage verbracht, siehe separaten Blog-Eintrag von Mirjam.

An einem Tag wurde die Aktivität „Schnorcheln“ angeboten. Na gut. Die Inseln sind ja wirklich malerisch und für mich ist klar, dass die Postkartenmotive aus der Karibik kein Fake sind, sondern es hier wirklich (überall?) so schön ist. Also könnte man sich das ja auch mal unter Wasser ansehen.

Ich habe es nicht bereut: wir sind mit dem Boot von den Einheimischen zuerst zu einer Sandbank gefahren, die unser Boot gerade noch passieren kann. Dort haben sie uns mit der Anweisung, keine Seesterne anzufassen, ins Wasser gelassen: „weijnti minutos“. Also zwanzig Minuten Zeit.

So richtig viel ist unter Wasser nicht los gewesen. Es war aber trotzdem ein super Erlebnis, weil das Wasser sehr klar war, sowieso warm und es einfach gut geklappt hat, dort auf der Sandbank eine Viertelstunde herumzuschnorcheln und sich daran zu gewöhnen, die Brille zu tragen, vorher zu waschen und mit dem Schnorchel zu hantieren.

Nach den beschriebenen zwanzig Minuten hat einer der Bootsleute das Zeichen zum Aufbruch gegeben und wir – und ein anderes Paar, zufällig auch aus Wien – sind weitergefahren. Starfisch Island, hieß das Ziel. Also Seestern-Insel. Klingt ja schon mal vielversprechend.

Starfish Island

Wie soll man diese Insel beschreiben? Sie ist wie aus dem Bilderbuch oder einem Postkartenmotiv. Eine kleine Insel, zum Umrunden zu Fuß braucht man vermutlich 5-6 Minuten, etwa 30 Palmen und unglaublich malerisch weißer feiner Sand.

Die Einheimischen haben uns noch zu verstehen gegeben, dass sie in 2 Stunden wieder herkommen. Echt? Sie lassen uns hier zu viert auf dieser Insel? Nicht schlecht.

Mirjam hat sich das Badetuch ausgebreitet und sich in die Sonne gelegt, ich habe den Schnorchel vorbereitet und bin mal ins seichte Wasser gestapft.

Hier waren zwar auch nicht unheimlich viele Fischerl zu sehen, aber ab und zu ist einer vorbeigekommen und hat sich filmen lassen. Neben Seesternen hab‘ ich auch eine Seegurke und ein paar andere Fische vor die Linse bekommen. Seht selbst.

Mirjams Strandperspektive war auch nicht schlecht. Hier noch ein paar Eindrücke von den Palmen und dem Strand. Unglaublich.

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