Bakso Ayam

wp-1476342930322.jpgEs wurde wieder Zeit für einen Snack. Auf einem muslimischen Markt in dem Dorf haben wir uns nach einem Tempel-Besuch „Bakso Ayam“ bestellt. Ayam steht für Hendl und Bakso sind kleine Bällchen, die hier gerne in einer Suppe serviert werden. Bakso besteht eigentlich meist aus Rind, gibt es aber auch aus Fisch und Huhn.

Bakso, erklärt man uns, stammt eigentlich aus Java. Man bekommt es hier sehr häufig an den Ständen am Straßenrand oder an Märkten zwischen den Angeboten von Kräutern, Gewürzen, Stoffen oder frischem Obst und Gemüse.

wp-1476354386359.jpgDie Speise wird immer frisch zusammengesetzt: zuerst nimmt man eine Schale, dann gibt man die Zutaten hinein: Glasnudeln, Eiernudeln, geschnittenes Kraut, Petersilie/Koreander – wobei  hier auch gerne die Stengel mitgenommen werden -, einige knusprig frittierte getrocknete Zutaten, die ich nicht näher beschreiben kann (wirken etwas wie gebackene Wan Tan, manchmal sind aber auch kleinere frittierte oder gebackene Sachen dabei, es macht das Gericht „crispy“) und die Fleisch-/Fischbällchen. wp-1476354405796.jpgAm Ende kommt die Hühnersuppe drüber, die scheinbar schon seit Stunden vor sich her köchelt.

Das Ergebnis ist an sich schon sehr g’schmackig, aber es gibt eine Menge Gewürze und Saucen, die man sich nach belieben selbst am Tisch dazumengen kann: Chili(sauce), Sambal (würzige Sauce, leicht scharf) und ein paar andere Sachen.

wp-1476354425200.jpgHeraus kommt eine wirklich gute Mahlzeit – jedenfalls viel spannender als eine einfache Hühnersuppe.

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