Oía

Heute haben wir uns einen fahrbaren Untersatz besorgt – zunächst haben wir uns für ein Quad entschieden, aber nach den ersten paar Übungsrunden am Parkplatz war uns klar, dass wir damit nicht die nächsten Tage rumgurken möchten. Sehr gewöhnungsbedürftig, so ein Ding und wenn man länger unterwegs ist, bekommt man wahrscheinlich einen Krampf im rechten Daumen (damit betätigt man nämlich das Gas). Also zurück zum Verleih und eintauschen gegen das einzig wahre Fahrzeug für eine griechische Insel – ein Moped.

Endlich korrekt motorisiert, ging’s dann Richtung Norden nach Oía zum Mittagessen. Oía ist ein kleiner bezaubernder Ort, dessen Häuschen früher die traditionellen Behausungen der Seeleute waren und wie Höhlen in den Kraterrand gebaut wurden. Diese wechseln sich mit blaubekuppelten Kirchen entlang der engen Gassen ab. Schon lange wohnen hier keine Seeleute mehr; in die weiß getünchten Häuser sind Hotels, Tavernen und jede Menge  Läden eingezogen, die die Unmenge an Touristenscharen, die sich hier tagtäglich durch die malerischen Gassen  drängeln, verköstigen und mit Souvenirs versorgen sollen.IMG_5318IMG_5279IMG_5332IMG_5338IMG_5331IMG_5334IMG_5324IMG_5293

Jetzt in der Nachsaison ist weit weniger los, einige asiatische Touristengruppen sind immer noch anzutreffen, aber sonst ist es eherruhig und man kann gemächlich entlang der Kraterrandgasse spazieren und die herrliche Aussicht genießen. Als dann doch noch der allabendliche Ansturm zum Sonnenuntergang anbricht, verabschieden wir uns von Oía und fahren zurück in unser Hotel. Wir sind überzeugt, dass die Aussicht von unserer Terrasse mindestens so toll ist, wie von Oía aus, aber hier haben wir den Sonnenuntergang ganz für uns alleine….wpid-20151012_183202.jpg

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