Bangkok – Tag 1: Siam Square

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Herrlich geschlafen. Das Wetter ist bilderbuchreif – strahlend blauer Himmel und recht heiß.

Dies ist nicht unser erster Bangkok Aufenthalt, das heißt wir haben die obligatorischen Sehenswürdigkeiten schon gesehen und haben uns für dieses Mal vorgenommen, spontan das zu machen, worauf  wir gerade Lust haben. Also frühstücken wir zunächst ganz gemütlich und beschließen dann, uns Richtung Siam Square aufzumachen. Das ist die Gegend rund um die Universität mit vielen kleinen Läden und Restaurants, aber auch Heimat einiger für Bangkok so typischen Shopping Malls.

Im Siam Paragon findet man alle Luxusmarken dieser Welt, namhafte Labels wie Prada, Gucci & Chanel reihen sich hier aneinander, haben jedoch eine sehr limitierte Auswahl und das durchwegs zu Preisen, die man bei uns auch bezahlt.

Was uns aber viel eher interessiert, ist das Sea Life Ocean World im Untergeschoß des Einkaufszentrums. Es soll eines der größten Asiens sein. Wir sind neugierig… und bekommen viele Meeresbewohner zu sehen. Es gibt sogar die Möglichkeit mit Haien zu tauchen und sie zu füttern… schien uns dann aber doch etwas zu aufregend.

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Für ist uns ist diese faszinieende Welt eine willkommene Abwechslung in all dem Trubel. Es ist auch beruhigend zu wissen, dass Sea Life eigene Aufzuchtprogramme für vom Aussterben bedrohte Tiere ins Leben gerufen hat, denn so schön der Aufenthalt im Ocean World auch ist, so furchtbar ist es , all die wunderbaren Tiere in Aquarien eingesperrt zu sehen.

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Wir begeben uns ein Stockwerk höher, und was da gerade noch so munter im Aquarium geschwommen ist, findet sich nun schön aufgereiht im Gourmet Market wieder 😉

 

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Gleich daneben, die Fleischabteilung mit richtig tollem Wagyu Beef – unglaublich, wie stark marmoriert dieses Fleisch ist, ganz hell und dicht durchzogen von feinen Fettstreifen.

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…wir haben genug  gesehen, nun wollen wir endlich auch was Leckeres auf dem Teller! Das ganze Erdgeschoß ist eine einzige Freßmeile – in Thailand hat sogar das Essen in den Malls einen guten Ruf, kein Junk wie man ihn bei uns bekommt, sondern  durchaus vernünftige Qualität. Das Beef Billion scheint eine gute Wahl; zugegeben wir haben uns hauptsächlich vom putzigen Logo leiten lassen – und essen dann doch kein Rind, sondern zum Auftakt ganz klassisch Tom Yam Gung und Morning Glory – sautierten Wasserspinat, schön würzig mit viel Chilli und Knoblauch. Das Herz lacht.

 

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Nach dieser kleinen Stärkung geht’s weiter ins MBK, riesige Mall mit vielen kleinen Ständen, wo man einfach alles bekommt. Wir suchen und finden eine Hülle für unser Pad,  wir schauen ewig weiter und kaufen zwei – drei T-Shirts, verlassen das MBK und flanieren zurück Siam Square . Inmitten all der Hektik ein kleiner Schrein: hier legen Thais ihre Opfergaben nieder, beten und gehen dann wieder ihrer Wege.

 

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Es ist früher Abend, geworden; wir erblicken das Som Tam Nua und wissen, es ist Zeit für einen kleinen Snack. Ich liebe Som Tam, den herrlich frischen Salat aus grüner Papaya und kann gar nicht genug davon bekommen. IMG_2239 Die unreife Frucht wird wie Gemüse in feine Julienne geschnitten und mit in Fischsauce marinierten Krebsen garniert. Man füge dann noch Limettensaft mit reichlich Chilli & Knoblauch hinzu und verfeinere das Ganze mit ein paar knackigen Erdnüssen und man erhält einen Teller voll Glückseligkeit. Es ist scharf und salzig zugleich, leicht säuerlich und schön nussig. Stefan entscheidet sich für Larb: faschiertes Schweinefleisch serviert auf Bananenblatt. Ich bin ja nicht so ein Schweinefleisch Fan, koste aber selsbstverständlich – und es schmeckt lecker, sehr lecker. Es sind auch kleine Stückchen Leber mit drinnen, die geben einen runden Geschmack und harmonieren wahnsinnig gut mit den frischen Koriander Stängeln; IMG_2249und ich kann Koriander sonst eigentlich gar nicht leiden. Wirklich sehr fein gespeist; wobei das Lokal schon etwas kurios war: vor dem Eingang befand sich eine Schlange wartender Leute mit Speisekarten in der Hand, die auch offensichtlich ihre Bestellungen abgaben. Wir dachten zunächst, wir müssten uns anstellen, stellten dann aber fest, dass im Lokal reichlich Platz vorhanden war und setzen uns ganz frech an einen unbesetzten Tisch. Woraufhin uns die Kellner auf Thai zu verstehen gaben, wir mögen doch auch bitte draußen warten…wir haben uns ein bisserl doof gestellt und siehe da, man ließ uns gewähren. Letztendlich haben wir das Konzept aber doch noch verstanden… also, man bestellt vor dem Lokal und wartet solange bis im Lokal das Essen auf dem Tisch steht und erst dann darf man rein… wir finden unsre Variante wesentlich gemütlicher und zu trinken gab es währen der Wartezeit für uns auch schon was ;-).

Wenn man in den Tropen ist, sollte man auf jeden Fall über Malaria Prophylaxe nachdenken. Wir haben uns lange den Kopf darüber zerbrochen und finden nach wie vor, es gibt nichts Wirkungsvolleres als Gin Tonic. Das darin enthaltene Chinin ist nachgewiesenermaßen ein hochwirksames Mittel gegen Malaria. Klarerweise würde es reichen, sich mit Tonic Water zu begnügen, aber hey, wo bleibt denn da der Spaß? Aus medizinischen Gründen empfehlen wir daher die tägliche Einnahme von Gin Tonic, vor dem Abendessen, nach dem Abendessen, dazwischen und gerne auch danach 🙂

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Ihr dachtet, wir hättet heute schon genug gegessen? Weit Gefehlt – am Heimweg bietet sich eine Garküche an und beschließen den Tag mit Grillhendl und Som Tam (zum zweiten Mal heute, ich ja erwähnt, wie gern ich es esse).

 

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Ein Gedanke zu „Bangkok – Tag 1: Siam Square

  1. Hallo ihr lieben Urlauber – ihr habt ein Blog, super Idee!
    Werde ich aufmerksam verfolgen, vor allem wenn ihr weiter so viele schöne Fotos und Speiseplananregungen postet.
    Wünsche euch eine super Zeit und spannende Abenteuer ohne Stress.

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